Es geht auch anders

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„Hören Sie auf, so einen Mist zu schreiben“, forderte ein Leser von mir. Flüchtlinge? Alles Schmarotzer, die sich auf unsere Kosten einen lauen Lenz machen.

Verständnis oder gar Mitgefühl für Menschen, in deren Land seit Jahren Krieg herrscht, deren Zuhause in Trümmern liegt, die Verwandte und Freunde durch Bomben verloren, die jeden Tag Angst um ihr Leben haben müssen, traumatisiert sind, alles verloren haben und bei uns Schutz und Hilfe suchen? Keine Spur davon. „Die sollen nach Hause gehen!“

Dass es auch anders geht, hat ein Busfahrer in Erlangen gezeigt. Als eine Gruppe von Flüchtlingen zustieg, schnappte er sich das Mikrofon: „Eine wichtige Nachricht an die Menschen aus aller Welt, die hier im Bus sitzen: Willkommen! Willkommen in meinem Land.“

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Nina Heithausen aus Bottrop | 15.08.2015 | 13:36  
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