Lebensbejahende Einstellung

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Der 2. Juli war für Margret Veen ein ganz besonderer Tag: Genau 25 Jahre zuvor erhielt sie im KfH-Nierenzentrum Bottrop ihre erste Hämodialysebehandlung. Bereits zwanzig Jahre vorher wurden bei der damals 28-Jährigen Zystennieren festgestellt – eine erblich bedingte Schädigung der Nieren, die auf Dauer die Funktion dieser lebenswichtigen Organe zerstört.

20 Jahre nach der Diagnose waren die Nieren so stark geschädigt, dass sie zur Dialysebehandlung musste. Seither geht sie dreimal in der Woche für mehrere Stunden ins KfH-Nierenzentrum Bottrop, wo die Dialysemaschine das Blut reinigt – eine Aufgabe, die üblicherweise die Nieren übernehmen.
Zwei Nierentransplantationen waren aufgrund von Abstoßungsreaktionen nicht erfolgreich, so dass Margret Veen sich mit der zeitaufwändigen Dialysebehandlung arrangierte – die ersten 22 Jahre wurde die Behandlung bei ihr nachts durchgeführt, während sie im KfH-Nierenzentrum schlafen konnte. „Der Dialyse verdanke ich, dass ich noch lebe“, so die heute 72-Jährige. „Ich bin froh, dass es diese Behandlungsmöglichkeit heute gibt – meine Großmutter und auch meine Mutter hatten dieses Glück damals nicht.“
„Im Gegensatz zu früher gibt es heute in ganz Deutschland Nierenzentren, in denen die regelmäßige Dialysebehandlung durchgeführt werden kann“, erläutert Prof. Dr. med. Markus Hollenbeck, ärztlicher Leiter des KfH-Nierenzentrums Bottrop. Außerdem ermöglichten inzwischen differenziertere und individuell auf die Patienten angepasste Behandlungsmethoden eine wirksamere Therapie, als das früher der Fall war. Auch deshalb gäbe es nicht so viele Patienten mit chronischem Nierenversagen, die seit so langer Zeit mit der Dialyse behandelt würden.
„25 Jahre an der Dialyse sind eine besondere Leistung“, bestätigt auch sein Kollege Dr. med. André Voßkühler, der besonders von der lebensbejahenden Grundeinstellung und Bodenständigkeit seiner Patientin Margret Veen beeindruckt ist. „Trotz gelegentlicher gesundheitlicher Beschwerden ist Frau Veen völlig selbstständig, hegt und pflegt ihren Garten und genießt ihren Seerosenteich!“
Diese Faszination teilt auch die leitende Pflegekraft des Bottroper KfH-Zentrums, Martina Karrer: „Ich begleite Frau Veen nun schon seit 25 Jahren, seit Beginn ihrer Dialyse. Und trotz vieler Tiefs in dieser langen Zeit ließ sie sich nie unterkriegen. So einer lebensbejahenden Patientin begegnet man selten!“ x Im KfH-Nierenzentrum Bottrop (www.kfh.de/bottrop) wird die umfassende nephrologische Versorgung von Patienten aus Bottrop und Umgebung sichergestellt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Facharztpraxis von Dr. med. André Voßkühler sowie mit dem Knappschaftskrankenhaus Bottrop. Im Vordergrund der gemeinsamen Patientenversorgung steht die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung der nierentransplantierten Patienten erfolgt im Rahmen der nephrologischen Sprechstunden. Darüber hinaus werden chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal- und der Hämodialyse stehen dabei zwei grundsätzlich gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl.

x Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. – Träger des KfH-Nierenzentrums – steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.700 Dialysepatienten sowie aktuell über 60.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt. Hintergrund x Im KfH-Nierenzentrum Bottrop (www.kfh.de/bottrop) wird die nephrologische Versorgung von Patienten aus Bottrop und Umgebung sichergestellt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Facharztpraxis von Dr. med. André Voßkühler sowie mit dem Knappschaftskrankenhaus Bottrop. Im Vordergrund der gemeinsamen Patientenversorgung steht die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung der nierentransplantierten Patienten erfolgt im Rahmen der nephrologischen Sprechstunden. Darüber hinaus werden chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal- und der Hämodialyse stehen zwei Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl.

x Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. – Träger des KfH-Nierenzentrums – steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In über 200 KfH-Zentren werden rund 18.700 Dialysepatienten sowie aktuell über 60.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt. Hintergrund Mitarbeiter des KfH-Nierenzentrums Bottrop gratulierten Margret Veen zum „Dialysejubiläum“, darunter die Nierenspezialisten Prof. Dr. med. Markus Hollenbeck (2.v.r.) und Dr. med. André Voßkühler (1.v.l.) sowie die leitende Pflegekraft Martina Karrer (4.v.r.) Foto: privat
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