Lederschuh trifft Sneaker

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Nicht allein den Ausführungen von Thomas Grandoch lauschten alle gerne. Foto: Kappi
Kreativwirtschaft trifft Bottroper Unternehmer

Rund 70 Bottroper Unternehmensvertreter trafen sich im Malakoffturm, um die Kreativwirtschaft der Stadt an vielen Beispielen zu beleuchten. Eingeladen hat die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Kreativnetzwerk Made in Bottrop.

Es war ein interessanter Kontrast, als der zumeist bunte Zweig der Kreativwirtschaft im historischen Gemäuer auf klassische Bottroper Unternehmen traf. Dabei bildeten weniger die Personen als die Themenvielfalt das erstaunliche Bild einer vielfältigen Kreativwirtschaft der Stadt. Zwischen kunstvoll dekorierten Tortenwelten und digitalen Kreativkünstlern der hiesigen Werbeagenturen war viel Platz für Berufe, die man möglicherweise gar nicht der Kreativwirtschaft zusprechen würde, wie auch Michael Bokelmann Initiator des Bottroper Kreativnetzwerks betont: "Seit mittlerweile drei Jahren treffen in unserem Netzwerk kreative Köpfe aufeinander, die oftmals unter dem Radar klassischer Kreativberufe durchrauschen, aber mitunter mehr Potential versprühen als manch einer aus den bekannten Kreativberufen." Folglich gab es einen Maler, der Wohnräume in überraschenden Farbkonzepten zu neuem Leben erweckt, einen Innenarchitekten, Lichtgestalter, Goldschmied, Schildermacher und natürlich auch jene Berufe, die dem Netzwerk seinen Namen gaben: Fotografen, Designer, Texter und viele mehr.
Ziel der Wirtschaftsförderung ist zum einen, die Kreativwirtschaft sichtbarer zu machen und mit ihren Produkten und Dienstleistungen stärker in die Wahrnehmung rücken. Zum anderen können und sollen die Veranstaltungen auch Türöffner sein, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen. "Mit dieser zweiten gemeinsamen Aktion mit dem Kreativnetzwerk, unterstreichen wir einmal mehr unsere Idee, die hiesige Kreativwirtschaft effektiv zu stärken", machte Sabine Wißmann, Leiterin der Wirtschaftsförderung deutlich. Neben dem so passgenau mit "Lederschuh meets Sneaker" betitelten Markt der Möglichkeiten stellte auch der gebürtige Bottroper Thomas Grandoch, künstlerischer Leiter der Bottroper Opernfestspiele auf der Halde und gleichzeitig Start Up Unternehmer im Technologie Bereich, in einem Kurzvortrag seine Sicht auf die Kreativwirtschaft vor.
Nach 90 angeregten Minuten im Malakoffturm haben nicht nur viele Visitenkarten den Besitzer gewechselt, die Akteure wechselten auch den Standort und gingen ins benachbarte Grusellabyrinth, dass der Geschäftsführer Holger Schliemann eigens für diese Veranstaltung seine Tore öffnete. Inklusive einer ebenfalls fachlichen Einführung in die wirtschaftliche Größe dieser Publikumsattraktion. Es war in Summe also ein runder Abend zwischen Information und Unterhaltung. Für das nächste Jahr gibt es bereits zahlreiche Ideen, die auf Umsetzung warten.
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