Letzter Ausbildungsjahrgang verlässt Prosper-Haniel: Lossprechung der RAG-Azubis

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In Bottrop erhielten 58 Auszubildende nach erfolgreicher Ausbildung auf dem Bergwerk Prosper-Haniel bei der offiziellen Lossprechung ihre Facharbeiterbriefe. Foto: Kappi

Mit der kommenden Beendigung des deutschen Steinkohlenbergwerks neigt sich auch die Ausbildung auf dem Bergwerk Prosper-Haniel dem Ende entgegen.

In Bottrop nahmen am vergangenen Donnerstag 58 Auszubildende nach erfolgreicher Prüfung bei der offiziellen Lossprechung ihre Facharbeiterbriefe entgegen.
Bei der Lossprechung in Bottrop betonte der stellvertretende RAG-Vorstandsvorsitzende Peter Schrimpf: „Die RAG hat immer zu ihrer Verantwortung für die Regionen gestanden. Das drückt sich auch bei der Ausbildung aus. Lange Zeit war die RAG der größte Ausbilder in NRW und im Saarland. Über 100.000 junge Menschen haben bei ihr eine solide berufliche Qualifikation für eine gute berufliche Zukunft erhalten.“ An der Lossprechung nahmen auch der Personaldirektor des Bergwerks Bernd Beier, der Betriebsratsvorsitzende Sandro Atzori, der Bezirksleiter der IG BCE Gelsenkirchen, Thomas Steinberg, sowie der Schulleiter des Berufskollegs Mitte in Recklinghausen, Klaus-Peter Rüsing, teil.
Die RAG hatte auf den letzten beiden Steinkohlebergwerken zuletzt noch Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker für Betriebstechnik, Chemikanten und Mechatroniker ausgebildet. Das Angebot, nach der Ausbildung noch drei Monate auf dem Bergwerk zu arbeiten, nehmen viele wahr. Auf Grund des sehr guten Rufes der Ausbildung bei der RAG und der Nachfrage nach Fachkräften gelten ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt als gut. „Mitbestimmung und Unternehmen arbeiten Hand in Hand, damit unsere jungen Facharbeiter auf qualifizierte Arbeitsplätze vermittelt werden, bei denen sie ihre bei uns erworbenen Fähigkeiten einsetzen können“, erläuterte der Betriebsratsvorsitzende Atzori.
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