Pfadfinder auf Tour: Radeln für den Senegal

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Stefan Sadowski und Tobias Hoffmann schwingen sich für den guten Zweck auf den Drahtesel. Foto: privat

Geld "flüssig machen" im Wortsinne: Für ein Wasserprojekt in einer Dürreregion im Senegal sammeln die Georgspfadfinder derzeit Spendengelder. Zwei von ihnen schwingen sich jetzt dafür sogar in den Sattel und radeln von Bottrop in den Westerwald.

Unter dem Motto „H2O16 – Wasser zählt“ dreht sich bei der Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in diesem Jahr alles um das Thema Wassergerechtigkeit. Wenn bei den Spendensammlungen alles gut läuft, soll dann im nächsten Jahr zusammen mit Misereor ein Projekt im Bereich Wasser und Abwasser im Senegal durchgeführt werden. Um dafür möglichst viel Geld sammeln zu können, haben sich die Bottroper Pfadfinder nun etwas Besonderes ausgedacht. "Da auch uns das Thema der Jahresaktion ein wichtiges Anliegen ist, möchten wir durch ein ganz konkretes Projekt auf die die Jahresaktion aufmerksam machen", erklärt Stefan Sadowski. Zusammen mit seinem Kameraden Tobias Hoffmann wird sich Sadowski zu Pfingsten mit dem Fahrrad gemeinsam auf den Weg nach Westernohe, dem Bundeszentrum der DPSG, machen. "Gut 200 Kilometer müssen wir dafür zurücklegen", schätzt der radelnde Ehrenamtler. "Vor Ort wollen wir gemeinsam mit 4000 weiteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern Pfingsten feiern."

Radtour als Spendenlauf


Um die Jahresaktion zu unterstützen, haben die beiden Pedaleros die erweiterte Radtour zu einer Art Spendenlauf erklärt. "Konkret bedeutet das, dass jede und jeder für jeden von uns gefahrenen Kilometer einen bestimmten Betrag spenden kann", so Stefan Sadowski. Dabei sei jeder Betrag willkommen - ob nun 10 Cent pro Kilometer gespendet würden oder fünf Euro, sei nicht so wichtig.

Bevor es losgehen kann, brauchen die mutigen Pedalritter aber noch etwas Unterstützung und Equipment. "Dabei kann man uns auf ganz unterschiedliche Weise unterstützen – von der Geldspende bis zur konkreten Sachspende sind wir dankbar für jede Hilfe, die wir bekommen", bitten Hoffmann und Sadowski. "Und selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn man unsere Aktion dann am Schluss finanziell unterstützt. Dabei ist es sowohl möglich, wie oben bereits genannt, pro Kilometer einen Betrag zu spenden oder auch einen festen Spendenbetrag."

Schon jetzt bereiten sich die beiden mit ausgedehnten Touren rund um Bottrop auf die Pfingstreise vor. Die jüngste Trainingsrunde umfasste immerhin um die 70 Kilometer. Mehr Infos auf ihrer Facebookseite.
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