9. November: November-Revolution – „Hitler-Putsch“ – Pogromnacht

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Die Anfänge des Terrors: Boykott jüdischer Geschäfte 1933 (Foto: Bundesarchiv, Bild 102-14468 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0)

„Der 9. November 1938 war das Fanal zum Völkermord der Nazis: Zehntausende Deutsche jüdischen Glaubens wurden geschlagen, aus ihren Wohnungen vertrieben, enteignet und deportiert. Viele wurden in dieser Nacht erschlagen. Überall brannten die Synagogen. In Bottrop wurde unter anderem der Bet- und Unterrichtssaal der jüdischen Gemeinde in der heutigen Tourneaustraße zerstört. Der 9. November muss ein Tag bleiben, an dem wir der Millionen Opfer des Faschismus gedenken“, fordert LINKEN-Kreissprecher Günter Blocks.

„Stellt Euch ebenfalls quer!“

Er fügt hinzu: „Die Reichs-Pogromnacht vor 75 Jahren war kein zufälliges Datum, sondern von langer Hand vorbereitet: Der dilettantische ‚Hitler-Putsch‘ vom 9. November 1923 zum 5. Jahrestag der November-Revolution sollte auch die Verachtung der Nazis für alle Demokraten zum Ausdruck bringen. Daran knüpfte weitere 15 Jahre später die Reichs-Pogromnacht an.
Heute sind alle Demokraten gefordert, sich den neuen Faschisten konsequent entgegenzustellen.
Im benachbarten Essener Stadtteil Borbeck will sich ausgerechnet am 9. November die NPD zusammenrotten. Das Bündnis ‚Essen stellt sich quer‘ will dies mit einer Gedenk- und Gegenkundgebung verhindern: Sie beginnt um 15.00 Uhr auf dem Borbecker Markt. Wir fordern alle Bottroper Demokraten dazu auf: Stellt Euch ebenfalls quer!“
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