Anfragen an Oberbürgermeister Bernd Tischler: zum maroden Freibad Vonderort und zu seinen Stenkhoff-Gesprächen mit Stadt-Beschäftigten

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Warum schweigt Oberbürgermeister und Sportdezernent Bernd Tischler zu über zwei Millionen Euro Sanierungs-Bedarf für das marode Freibad Vonderort? [Foto: Stadt Bottrop, Pressestelle, über Flickr]

Die Revierpark-Management-Gesellschaft hat kürzlich den Sanierungsbedarf für das Freibad Vonderort auf 2,2 Millionen Euro beziffert. Für Bottrop als 25 %-Miteigentümer würde dies anteilige Kosten in Höhe von 550.000 Euro bedeuten.
Zu politischen Irritationen geführt haben auch Gespräche des Oberbürgermeisters mit Stadt-Beschäftigten zum Stenkhoffbad-Bürgerentscheid.
Zu beiden Themen liegen jetzt offizielle Anfragen der LINKEN-Ratsgruppe an Oberbürgermeister und Sportdezernent Bernd Tischler vor.

Allein schon aus Bottrop 550.000 Euro für Vonderort-Sanierung?

Auf Grund der Presseberichterstattung zu Vonderort stellt DIE LINKE folgende Fragen an den Oberbürgermeister:
„a) Sind die berichteten Angaben bezüglich des Bades Vonderort richtig?
b) Wenn diese Angaben richtig sind: Seit wann hatten Sie Kenntnis über diese Angaben?
c) Falls Sie Kenntnis über diese Angaben hatten: Warum haben Sie den Rat und die Öffentlichkeit hierüber nicht informiert?
d) Teilen Sie die Auffassung, dass die Informationen bezüglich der Zukunft des Bades Vonderort für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt bei der Entscheidung über die Zukunft des Stenkhoffbades sehr bedeutsam gewesen wären?
e) Gibt es Pläne der Verwaltung, wie eine zur Sanierung des Bades Vonderort ggf. anfallende Summe gedeckt werden soll?
f) Sollte diese Summe nicht gedeckt werden können: Gibt es Überlegungen der Verwaltung, wo die Bevölkerung in den an den Revierpark Vonderort angrenzenden Bottroper Stadtteilen künftig die Möglichkeit haben soll zu baden, wenn das Bad Vonderort geschlossen werden sollte?"

Stenkhoff-Gespräche des Oberbürgermeisters mit Stadt-Beschäftigten?

Auf Grund der Äußerungen städtischer Beschäftigter stellt DIE LINKE folgende Fragen an den Oberbürgermeister:
„a) Haben Sie als oberster Dienstvorgesetzter Gespräche mit städtischen Bediensteten im Hinblick auf eine Teilnahme am Stenkhoffbad-Bürgerentscheid geführt?
b) Wenn es solche Gespräche gegeben hat: Wie viele solcher Gespräche haben Sie geführt?
c) Wenn Sie solche Gespräche geführt haben sollten: Welches Stimmverhalten haben Sie den Gesprächspartnern nahe gelegt?"
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