Bei Nadler gehen die Lichter aus - 2020 fallen 200 Arbeitsplätze weg

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In dem Nadlerwerk an der Scharnhölzstraße gehen 2020 endgültig die Lichter aus.

Im Bottroper Nadlerwerk an der Scharnhölzstraße, das für Homann Feinkost produziert, gehen 2020 endgültig die Lichter aus. Damit verliert die Stadt 200 Arbeitsplätze.

Die Muttergesellschaft Unternehmensgruppe Theo Müller will ihre Produktionsstandorte Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal bis zum Jahr 2020 an einem neuen Standort zusammenführen. Hintergrund sei eine Krise des Unternehmens, die durch scharfen Wettbewerb auf dem Feinkost-Markt und mangelnde Entwicklungs- und Synergie-Potentiale an den vier genannten Produktionsstätten entstanden sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Der langfristige profitable Betrieb der vier Werke sei nicht mehr möglich, die Standorte hätten ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren. Eine Lösung der bestehenden logistischen Schwierigkeiten sowie eine moderne, zukunftsfähige Produktion könnten nur durch einen Neubau entstehen.

Bei der Suche nach einem geeigneten Standort wurden mehr als 40 Alternativen in ganz Europa geprüft. Die favorisierte Lösung ist jedoch das sächsische Leppersdorf, wo die Unternehmensgruppe Theo Müller bereits Europas modernste Molkerei betreibt. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern sollen Vereinbarungen für die Zukunft der Beschäftigten erreicht werden. Dabei soll allen Mitarbeitern ein Angebot zum Wechsel an den neuen Produktionsstandort im Jahr 2020 gemacht werden.
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