Beyrichstraße: Ausweg aus dem Dauerlärm

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Die Anwohner der Beyrichstraße wollen den Bus-Lärm nicht länger ertragen. Sie baten LINKE-Bezirksvertreter Dieter Polz (2.v.l.) um Hilfe.

Seit Jahren leiden die Anwohner der Beyrichstraße unter Lärm durch Busse der Vestischen. LINKE-Bezirksvertreter Dieter Polz will nun Abhilfe schaffen: Mit einer Wendemöglichkeit an der A 2.

Durch die kleine Anwohnerstraße neben dem Eigener Markt fahren regelmäßig die schweren Linienbusse der Linie 264. Sie nutzen diese als Wendestrecke. Aber wozu brauchen die Busse diese kurze Straße? In den Abendstunden endet der 264er schon am Eigener Markt und braucht eine Wendemöglichkeit. Die sieht die Vestische nur in der Beyrichstraße. Folge: Zwischen 21.30 und 24 Uhr donnert der Bus jede halbe Stunde durch die Straße. Sonntags kommen in aller Herrgottsfrühe weitere dazu.
Legal ist das. Die Vestische hat eine entsprechende Konzession, obwohl von der Aegidistraße eigentlich nur Autos bis 3,5 Tonnen Gewicht einfahren dürfen.
Diese Sonderbelastung wollten die Anwohner nun nicht mehr hinnehmen. Mit Hilfe von LINKE-Bezirksvertreter Dieter Polz sammelten sie Unterschriften und beschwerten sich bei der zuständigen Bezirksvertretung Mitte. Der Bus soll ihrer Meinung nach einen anderen Weg nehmen. Bei einem Ortstermin mit Bezirksbürgermeister Klaus Kalthoff sowie Mitarbeitern von Verwaltung und Vestischer wollte man dem Problem zu Leibe rücken. Eine Linienverlängerung lehnte das Verkehrsunternehmen aber aus Kostengründen ab.

Unkonventioneller Vorschlag

Mit einem unkonventionellen Vorschlag wartete stattdessen Polz auf: „Man braucht eine Wendemöglichkeit an der Gladbecker Straße, einige hundert Meter weiter, in Höhe der Brücke der Autobahn 2“, so der Bezirksvertreter. Er habe einen befreundeten Busfahrer bereits einen Test mit einem großen Gelenkbus durchführen lassen. „Das klappt problemlos“, so Polz. Weiterer Vorteil: An der Stelle gibt es derzeit ohnehin Bauarbeiten der Emschergenossenschaft wegen Renaturierungsmaßnahmen.
Neben der Prüfung des Baus einer Wendemöglichkeit soll die Stadt weitere Maßnahmen gegen Raser und zur Durchsetzung des Tempolimits von 30 Stundenkilometern ergreifen.
Carmen Kucharczyk-Müller, die Sprecherin der Anwohner, zeigte sich mit diesem Zwischenergebnis zunächst zufrieden und hofft nun auf schnelle Abhilfe.
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