Bottrop: Gäste aus Nischni Nowgorod besichtigten Berne-Umbau

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Die Gäste aus der russischen Stadt Nischni Nowgorod haben den Bernepark in Ebel besucht.Fotos: privat

Eine sechsköpfige Delegation aus der russischen Stadt Nischni Nowgorod hat die Emschergenossenschaft besucht. Unter den Gästen befanden sich unter anderem der Leiter der Stadtverwaltung in Nischni Nowgorod, der Vorsitzende des Komitees für außenwirtschaftliche  Beziehungen sowie ein Abgeordneter der Duma, des russischen Staatsparlaments.

Im Fokus ihres Besuches standen Projekte, die im Rahmen der „Grünen Hauptstadt Europas 2017“ eine besondere Rolle spielen werden. Für viel Grün in der Region wird der ökologische Umbau des Berne-Systems sorgen. In dieses Projekt investiert die Emschergenossenschaft insgesamt rund 400 Millionen Euro. Die Gäste besuchten die Quelle und die Mündung des Flusses am Bernepark in Ebel sowie eine der großen Baustellen für den neuen unterirdischen Berne-Abwasserkanal.

Der Schacht an der Econova-Allee in Essen ist rund 20 Meter tief. Von der Brüstung des Treppenturms schauten die Besucher hinab in die Baustelle, von der aus die Emschergenossenschaft in den vergangenen Wochen einen rund 725 Meter langen Kanal in Richtung Bottrop vorgepresst hat.

Den Abschluss der Berne-Tour bildete ein Besuch der ehemaligen Kläranlage an der Mündung der Berne in die Emscher. Hier ist der Strukturwandel geradezu greifbar: Das ehemalige Betriebsgelände hat die Emschergenossenschaft zu einem offenen Bürgerpark umgestaltet, in dem ehemaligen Maschinenhaus ist ein Restaurant eingezogen.
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