Erwärmung der Bottroper City durch machbare Maßnahmen einschränken

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Wolfgang Bäck, Stefan Beckmann und Tilman Christian studieren unter anderem die Bottroper Klimakarte. Der rote Bereich darf nicht noch roter werden. (Foto: Michael Kaprol (Kappi))
Bottrop: City | Sämtliche Bottroper Gewässer in einen ökologisch einwandfreien Zustand bringen, die Naturschutzgebiete mehr als verdoppeln und die Aufenthaltsqualität in der City steigern sind Maßnahmen, die der Fachbereich Umwelt und Grün ins Auge gefasst hat.

„Die Innenstadt ist überwärmt. Hier brauchen wir entgegensteuernde Maßnahmen - denn wenn die Prognosen stimmen, wird sich die Hitze dort noch um weitere zwei Grad Celsius bis 2050 erhöhen und schon jetzt schadet ein solches Klima insbesondere älteren Menschen“, sagt der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Grün, Stefan Beckmann. Geringstes Ziel ist es, den Ist-Zustand zu halten.

Zukunftswerkstatt am 1. Oktober im Saalbau

Eine aktuelle Studie der Stadt hat insbesondere die konkrete Machbarkeit der Maßnahmen im Blickpunkt: „Es wäre fatal, jemandem eine Dachbegrünung vorzuschlagen, wenn der Statiker dazu nein sagen würde“, sagt Wolfgang Bäck. „Man kann auf dem Papier viel planen, aber es muss bis in die Machbarkeit geprüft werden, was wirklich umsetzbar ist“, ergänzt der Abteilungsleiter im Fachbereich für Umweltplanung und -vorsorge. In einer Fragebogenaktion wurden viele in der Innenstadt bereits über das Thema informiert. Am 1. Oktober um 18 Uhr gibt es im Foyer des Saalbaus eine Zukunftswerkstatt, bei der ausführlich über das Thema Klimaanpassung und Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels informiert wird.
„Umweltplanung war in Bottrop schon Anfang der 90er Jahre ein großes Thema in der Stadt. Auch deshalb konnten wir beim Wettbewerb um Innovation City so gut punkten“, verrät Stefan Beckmann.
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