FDP Bottrop: Pressemitteilung zum Artikel „SPD gibt Stenkhoffbad nach seiner Radikalkur eine Zukunft“ (Mittendrin vom 12.06.2016)

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Verwundert zeigten sich die Bottroper FDP und Gabriele Schmeer (parteilos) über Aussagen der SPD zum Stenkhoffbad (wie zuvor berichtet). „Wir mussten die Aussagen schon zweimal lesen, um zu glauben, dass die SPD quasi im Alleingang das Stenkhoffbad gerettet haben will und der Beitrag des Fördervereins nach Ansicht der Genossen überschaubar sei“, so Gabriele Schmeer. „Es ist zwar schön, dass die SPD sich mittlerweile zu einem Bekenntnis für das Stenkhoffbad hat durchringen können -Lernfähigkeit ist nur zu begrüßen – aber die SPD muss sich schon fragen lassen, was sie denn konkret zum Erhalt des Freibades beigetragen habe.“

Die Reduktion des Defizits sei kein Verdienst der SPD, sondern im Wesentlichen auf eine falsche Berechnung der Zahlen zurückzuführen, so die Liberalen. „Dieser Fehler ist nicht den Bottroper Sozialdemokraten, sondern Gabriele Schmeer aufgefallen“, ergänzt Andreas Mersch, Kreisvorsitzender der Bottroper FDP. „Den ganzen Ärger und die Kosten des Bürgerentscheids hätte man sich sparen können, wenn Rat und Bürger damals eine korrekte Berechnung erhalten hätten. Auch wir hatten uns damals deshalb für die Schließung ausgesprochen. Wenn aber das Defizit von vorne herein gar nicht so hoch ist und durch zusätzliche Einnahmen und ehrenamtliches Engagement weiter reduziert werden kann, sieht die Lage doch ein wenig anders aus. Wir wollen letztlich nur, dass wir die Haushaltsziele des Stärkungspaktes erreichen. Und dazu trägt der Förderverein durch sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement bei. Den großen Einsatz jetzt kleinzureden, ist schon ein wenig schäbig“, so Mersch weiter, „und ein Schlag vor den Kopf der vielen fleißigen Helfer.“

Die jüngsten Modernisierungen seien nach Auffassung der Ratsgruppe auch nicht auf Drängen der SPD zustande gekommen, sondern erst nach einer Begehung auf Druck der kleinen Parteien (wie berichtet). Dabei sei sichtbar geworden, wie die Stadt über Jahre selbst einfachste Erhaltungsmaßnahmen unterlassen habe. „Das konnte so nichts geben“, folgert Schmeer. „Wir sind zuversichtlich, dass nun die Verbesserungsmaßnahmen zusammen mit dem Marketing des Fördervereins zu einer weiter steigenden Nachfrage und damit zu einer weiteren Reduktion des Defizits führen und erwarten nun mehr volle Unterstützung der Stadtverwaltung bei weiteren Maßnahmen“.

„Anstelle das Positive im Zusammenspiel zwischen den Parteien für Bottrop herauszustreichen, spielt die SPD hier – wie im übrigen schon bei der Urheberschaft der Ehrenamtskarte – ganz kleines Karo“, schließt Mersch. (sst)
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