Osterbotschaft: Umverteilen – damit alle Schulkinder ein Mittagessen bekommen

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Max Brüggemann (Sprecher der Linksjugend) und Kreisschatzmeisterin Siegrid Ehlers waren in der Bottroper Innenstadt aktiv.
Mit ihrer Oster-Aktion in der Bottroper Innenstadt und auf dem
Johann-Breuker-Platz in Kirchhellen machte die Bottroper LINKE in diesem Jahr auf die ungleiche Vermögensverteilung und die Unterfinanzierung der Kommunen, auch Bottrops, aufmerksam.
Unter dem Motto: „Wir eiern nicht rum: Reichtum umverteilen“ forderten den Sozialisten höhere Steuern für große Vermögen und Einkommen. Das sei etwa nötig, um zum Beispiel bedürftigen Kindern in Bottrops Schulen wieder ein warmes Mittagessen zu garantieren, so die LINKE-Kreissprecherin Nicole Fritsche-Schmidt in einer Videobotschaft.
Der Essenszuschuss war durch OB Tischler und die Mehrheitsfraktionen im Rat, SPD und CDU, unlängst gestrichen worden.
Die Aktion kam in Alt-Bottrop und Kirchhellen gleichermaßen gut an. Die hunderte verschenkten Ostereier und Flugblätter waren nach kaum 90 Minuten vergriffen.
Auf dem von den LINKEN-Aktiven verteilten Flugblatt hieß es:

Liebe Bottroperinnen und Bottroper, DIE LINKE eiert auch vor Ort nicht rum: Die Stadt Bottrop ist pleite – erst recht „dank“ der Devisenspekulationen von Oberbürgermeister und Kämmerer mit Schweizer Franken. Trotz solcher Fehler und der Verschwendung auf der Schwarzen Heide: Bottrops Finanzprobleme können nur durch höhere Steuern für Superreiche und Konzerne gelöst werden – sonst werden noch mehr Jugendeinrichtungen geschlossen, sonst steht das Stenkhoffbad auf der Kippe, sonst bröckeln noch mehr Straßenbeläge und der Putz in den Schulen. Kürzen, streichen, platt machen: SPD und CDU sind weiterhin bereit, das Kürzungsdiktat der Landesregierung zu erfüllen und uns dies als angeblichen „Stärkungspakt“ zu verkaufen. Dabei ist genug Geld da: Der Bundeshaushalt vermeldet ein Riesen-Plus. Und die Reichen werden immer reicher – das bestätigt jetzt sogar die Deutsche Bundesbank. Das Wirtschaftsforschungsinstitut DIW ergänzt: „In keinem anderen Land Europas sind die Privatvermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland.“ Ein Grund: Geringverdiener mussten seit 1990 deutliche Lohneinbußen hinnehmen. DIE LINKE kämpft gegen wachsende Armut ebenso wie gegen die Politik des hochgeklappten Bürgersteigs, die unsere Stadt immer tiefer in die Spirale nach unten führt. Wir treten ein für eine lebenswerte Stadt: mit funktionierenden öffentlichen Dienstleistungen sowie gut ausgebauter sozialer und kultureller Infrastruktur. DIE LINKE wünscht Ihnen Frohe Ostern!

Nicole Fritsche-Schmidt (Kreisvorsitzende) Günter Blocks (Kreisvorsitzender)
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