SPD-Jugend (Jusos) fordert Bildungsbericht für Bottrop

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Nils Beyer (Juso-Vorsitzender in der SPD Bottrop)
 
Hendrik Gansohr (stellv. Juso-Vorsitzender)
Die Jusos-Bottrop starten mit ihrer Ausbildungsinitiative durch und führen erste Gespräche mit Handlungsakteuren der Stadtgesellschaft.
„Bevor wir Unternehmen besichtigen, ist es wichtig zu wissen, was eigentlich in der Stadt schon alles läuft, um an den richtigen Stellen anzusetzen und unterstützend tätig zu werden“, beschreibt Nils Beyer das Vorgehen der Bottroper Jusos.
Bei den Gesprächen im Jobcenter berichteten die Gesprächsteilnehmer bereits vor allem von den bestehenden Angeboten beim Übergang zwischen Schule und Beruf. Insbesondere das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) biete viele Chancen, um vor Ort konkrete Verbesserungen zu erzielen.
Weiterhin stehen die Jusos dafür ein, dass bei der Stadtverwaltung wieder über Bedarf ausgebildet wird. Dennoch möchten die Jungpolitiker auch die Anstrengungen des Bottroper Oberbürgermeisters loben.
Juso-Vorsitzender Nils Beyer betont: „Wir sind froh, dass unser Oberbürgermeister Bernd Tischler das Thema Ausbildung im Jahr 2014 zur Chefsache erklärte, welches in vielen Kommunen noch lange nicht der Fall ist. Der Arbeitskreis „Perspektive für Bottrop“ bietet zahlreiche Ansätze, um Ausbildung für junge Leute und Betriebe attraktiver zu machen, jedoch hakt es noch an einigen Stellen. So würden wir uns einen offeneren Auftritt des Arbeitskreises wünschen, damit dieser in der Stadt und bei den Unternehmen bekannter wird.“
Hendrik Gansohr sieht in dem Programm ebenfalls gute Ansätze: „Mit dem Programm erhalten Schüler die Möglichkeit die Arbeit in den Betrieben hautnah mitzuerleben und unterschiedliche Berufsfelder durch Praktika näher kennenzulernen.“
Der Arbeitskreis wurde von Oberbürgermeister Bernd Tischler nach der Kommunalwahl 2014 gegründet und soll gezielt dafür sorgen, dass junge Bottroper einen leichteren Übergang von der Schule in den Beruf haben.

Bildungsmonitoring als nächsten Schritt

Konkrete Idee haben die Bottroper Jungsozialdemokraten ebenfalls entwickelt und fordern den Einsatz eines Bildungsmonitorings für Schulen, Kitas und außerschulische Bildungsangebote.
„Bottrop braucht einen Bildungsbericht, der einen Überblick über die Schullandschaft gibt und anhand von empirischen Daten Problemfelder offendeckt. Wir könnten die bestehenden Bildungsberichte unter ein Dach zusammenfassen und unser politisches Handeln bedarfsorientiert anwenden. Dieser Zusammenschluss würde sicherlich auch zu einer Entlastung der Verwaltung führen. Ein gutes Beispiel stellt der Integrationsbericht dar, der mit Hilfe von handfesten Daten Aufschluss über die Integrationsarbeit in Bottrop gibt, verdeutlicht Beyer.
Stellvertreter Gansohr ergänzt: „Mit der Erstellung von Bildungsberichten lassen sich über einen längeren Zeitraum, Entwicklungen und Trends in der Bottroper Bildungslandschaft transparent darstellen, welche hilfreich für neue Impulse in der künftigen Ausgestaltung der Bottroper Bildungspolitik sein können."

Wer die Bottroper Jusos bei den weiteren Schritten ihrer Ausbildungsplatzinitiative unterstützen möchte, kann sich unter vorstand@jusos-bottrop.de anmelden und aktiv werden.
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