Stenkhoffbad: Gerdes wirft Nebelkerzen

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Zu den Äußerungen des SPD-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes bezüglich der geplanten Autobahnausbauten auf der Fläche des Stenkhoffbades erklärt LINKE-Kreissprecherin Nicole Fritsche Schmidt:

Der Vorgang ist wieder einmal typisch Michael Gerdes. Vordergründig wird eine Gefährdung des Stenkhoffbades dementiert, beim genaueren Hinsehen stellt sich heraus: Der Landesbetrieb Straßen hat sehr wohl Gelände des Stenkhoffbades für seine Autobahn-Baumaßnahmen im Auge. Und da das Areal ohnehin schon schmal ist und zwischen Beckenrand und Lärmschutzwand nur ein paar Meter Abstand sind, kann sich jedermann überlegen, wieviel Platz nach einer Autobahnerweiterung zwischen Wand und Becken wohl noch bleibt.

Baumaßnahmen schrecken Besucher ab

Diese Baumaßnahmen würden in jedem Fall Besucher abschrecken. Und man darf davon ausgehen, dass SPD und CDU als Folge wieder das Klagelied über schwindende Besucherzahlen anstimmen. Sicher ist eines: Wir haben keinen Meter Boden abzugeben.
Dass Gerdes sich über die Pläne des Landesbetriebes und die Informationspolitik mokiert, entbehrt nicht einer gewissen Komik: Oberster Chef des Straßenbetriebes ist SPD-Verkehrsminister Groschek. Gerdes sollte bei seinem Parteifreund vorstellig werden, damit die unsinnigen Pläne vom Tisch kommen, statt Nebelkerzen zu werfen.
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