Süße Grüße für einen freien Sonntag – Weihnachtsaktion der Bottroper LINKEN in der Innenstadt

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Mit einer Weihnachtsaktion macht die Bottroper LINKE auf die Belastungen der Beschäftigten im Einzelhandel durch ausufernde Sonntagsöffnungen aufmerksam. Am Samstag klären die Sozialisten ab 11 Uhr an verschiedenen Standorten der Innenstadt mit kleinen, süßen Präsenten über die Extra-Belastungen für Verkäuferinnen und Verkäufer durch die massiv ausgeweiteten Sonntagsöffnungen im Bottroper Einzelhandel auf.

An elf Sonntagen – also durchschnittlich fast jeden Monat – sollen die Unternehmen 2016 nach dem Willen von Oberbürgermeister Bernd Tischler und der Ratsmehrheit öffnen dürfen. „Das trifft vor allem die Beschäftigten und ihre Familien. DIE LINKE hat dies gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften abgelehnt. Die ganz Große Koalition im Rat hat dies unter Führung der SPD dennoch durchgedrückt – zu Lasten der Beschäftigten“, kritisiert LINKEN-Ratsherr Niels Holger Schmidt. Zugleich verweist er darauf, dass dies ein „besonderes Geschmäckle“ habe: „Bottrops SPD macht durch Anzeigenverkäufe in ihrem Parteiblatt glänzende Geschäfte mit einem von Bottrops größten Einzelhändlern, dem Möbelhaus Ostermann. Und ‚rein zufällig‘ profitiert Ostermann besonders stark von den Sonntagsöffnungen, weil allein in Boy schon an vier Sonntagen extra geöffnet werden darf.“
LINKEN-Kreissprecher Günter Blocks ergänzt: „Damit solche dubiosen Geschäfte künftig aufhören, brauchen wir endlich die Beschränkung der Sonntagsöffnungen, wie dies auch das Bundesverwaltungsgericht zu Gunsten der Beschäftigten kürzlich sehr eindeutig entschieden hat.“
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1 Kommentar
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Patrick Engels aus Bottrop | 18.12.2015 | 13:37  
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