Vorreiterrolle für den Klimaschutz

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Die SPD-Generalsekretäre Katarina Barley informierte sich über das Klimaschutzprojekt InnovationCity.Foto: Kappi
SPD-Generalsekretärin wirbt für Innovation City

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat ein ganz neues Bild von Bottrop. „Mit der InnovationCity hat die Stadt weltweit eine Vorreiterrolle“, sagte sie nach ihrem Besuch des Energieplus-Hauses der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB).

Gemeinsam mit des Generalsekretär der NRW-SPD Andre Stinka hat sich die Bundespolitikerin bei Oberbürgermeister Bernd Tischler und InnovationCity-Geschäftsführer Burkhard Drescher über das Klimaschutzprojekt informiert.
Barley kündigte an, für das Projekt in Berlin werben zu wollen. Insbesondere nahm sie sich den Wünschen von Drescher und GBB-Geschäftsführer Stephan Patz an. Sie weisen darauf hin, dass die Regelungen für Einspeisevergütung von privaten Stromerzeugern der Idee dezentraler Stromerzeugung zuwider laufen. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern und Kraftwärmeanlagen in Kellern müssen die gleichen Regeln wie Stromkonzernen beachten. Für Barley zeigt es, dass bei der Energiewende dicke Bretter gebohrt werden müssen. Sie wolle das Problem bei dem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel thematisieren. „Mit ihm spreche ich ja das ein oder andere Mal“, sagte die Generalsekretärin. Gabriel ist gleichzeitig SPD-Bundesvorsitzender. Bezogen auf das Mehrfamilienhaus der GBB am Südring, hob Barley soziale Komponente bei der Mieterstruktur hervor. „Klimaschutz darf kein Elitenthema sein.“
Für ihren Amtskollegen in NRW, Andre Stinka, ist InnovationCity ein Beispiel dafür, wie sich das Bild des Ruhrgebiets verändert. Ihn habe die Beharrlichkeit beeindruckt, mit der das Projekt vorangebracht werde. „Hier wird gezeigt, dass Politik etwas bewegen kann“, so Stinka.
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