WAHL oder QUAL?

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Wählen, aber richtig.
 
Bürgerpolitik
 
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Die Linke

Wahlversprechen:

Zur Wahl zu gehen gehört eigentlich zur Pflicht eines jeden Bürgers, auch wenn man derzeit nichts Grundsätzliches ändern, aber doch ein entscheidendes Richtungszeichen setzen kann.
Wahlkämpfe sind nichts anderes als Schall und Rauch, wo man mit leeren Versprechungen
beim Wähler die letzten Hoffnungen nochmals aufflackern lässt.
Gleichzeitig sind sie ein Stimmungsbarometer um zu überprüfen, in wie weit die Manipulation und Meinungsbeeinflussung wirkt und funktioniert.
Seit Jahrzehnten betrügen uns die Regierungsparteien immer wieder mit dem gleichen „Enkeltrick“ und erneuern ihre gebrochenen Wahlversprechen, die sie auch in Zukunft nicht einhalten werden.
Wir haben es hier mit gewissenlosen und gekauften Politikern zutun, die inzwischen ein so dickes Fell bekommen haben, das sie auch ohne Rückgrad stehen können.

In diesem Zusammenhang passt auch der Spruch von Loriot genau ins Konzept:
„Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“

Im Grunde genommen gibt es keine wirklich großen Unterschiede oder Gegensätze zwischen den „Großkoalitionären“, wie ein Kommentator so schön ausdrückte.
Daher wurden alle ihre bürgerfeindlichen Fehlentscheidungen, im Wesentlichen gemeinsam oder im Einvernehmen getroffen.
Denn genau die Dinge die sie jetzt vor der Wahl kritisieren oder verbessern wollen, haben sie vorher selbst so beschlossen, bzw. die Probleme selbst verursacht.
Um ihr eigenes Versagen zu kaschieren, schürten sie die Ängste und warnen vor den Rechtspopulisten, obwohl sie selbst als Wahlkampfpopulisten das praktizierten, was sie anderen vorwerfen.
Natürlich muss man in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahr der rechtsextremen Parteien hinweisen, aber nicht um damit von den eigenen Unfähigkeiten abzulenken.
Denn es regieren ja nicht die „Rechten“, sondern CDU und SPD machen eine rechte, gegen den Bürger gerichtete Politik und machen sich damit selbst zur rechten Gefahr.
Unverkennbar bleiben die beiden großen Regierungsparteien mit ihren grünen und gelben Anhängseln, die Parteien der sozialen Kürzungen, der Niedriglöhner und der Altersarmut.

Parteibilder:

Die CDU unter Merkel wie auch bei den Vorgängern, war schon immer eine Partei der Unternehmer und hat gezielt den Reichtum und die Armut vermehrt.
Die SPD, die mit ihren Kanzlerkandidaten Schulz mit dem Hauptthema „Soziale Gerechtigkeit“ auf Stimmenfang geht, hat diese selbst mit ihrer Agenda 2010 abgeschafft.
Die Grünen haben nach und nach alle ihre Ideale zu Umwelt, Natur oder Soziales über Bord geworfen und koalieren nach belieben.
Die FDP die jetzt wieder Aufwind bekommt, war schon immer ein Partei der knallharten Ökonomie, was auch ihre neoliberale Grundeinstellung ausmacht unter dem Motto: „Freie Ausbeutung von Mensch und Natur.“

Das Regierungsschiff:

Wenn man unser Land einmal wahlpolitisch mit einem großen Schiff vergleichen möchte, dann sieht es folgendermaßen aus.
Auf der Brücke sitzt der Kapitän mit seinen Offizieren und der Regierungsmannschaft und erhält seine Befehle und Kursanweisungen von der Finanzwirtschaft und den Großkonzernen.
In der Kommandozentrale des Regierungsschiffes sind alle politischen Farben vertreten und wir als Galeerensklaven müssen rudern, dürfen dafür aber alle 4 Jahre wählen, in welcher Farbe das Schiff neu gestrichen wird.
Auch wenn auf der Brücke die Offiziere mal ihre Positionen wechseln, geht es weiterhin mit voller Kraft voraus in die falsche Richtung, immer gegen die Interessen des Volkes.
Und solche freiheitlichen Entscheidungen verkauft man uns dann als Demokratie.
Auf solch eine Regierung und solche Fassadendemokratie können wir dankend verzichten.

„In unserer Demokratie stecken die meisten Schwerverbrecher und Wirtschaftskriminellen nicht in den Gefängnissen, sondern sitzen in den Konzernspitzen, den Bankenvorständen und in den Regierungen.“ So herrlich zutreffend formulierte es ein bekannter Kabarettist.

Demokratie:

Dabei gibt es eine erhebliche Anzahl von politischen Idealisten mit sozialer Kompetenz und zahlreiche intelligente und qualifizierte Wissenschaftler, Soziologen, Pädagogen, sowie Fachleute und Experten aus allen erdenklichen Bereichen.
Aber leider befinden sich diese ganzen fähigen Leute nicht an den entscheidenden Hebeln der Macht, um etwas positiv verändern zu können.
Dort sitzen nämlich die falschen systemhörigen Parteifunktionäre in ihren festen Positionen, die keine Vernunft und Mitsprache in ihren Reihen dulden.
Es würde nämlich vollkommen genügen, ein rechenschaftspflichtiges, sofort wieder abwählbares Verwaltungsgremium zu bestimmen, das Lösungsvorschläge und Gesetzesvorlagen erarbeitet, über die das Volk dann persönlich abstimmt.
Das wäre dann auch wirklich praktizierte Demokratie (Volksherrschaft), anstatt die Macht und Entscheidungsbefugnisse an Parteien und Regierungen abzugeben, die sich nur dem Kapital verpflichtet fühlen.
Denn wie könnte es sonst sein, das sich die Bürger ständig gegen ihre selbst gewählten Parteien- und Interessensvertreter zur Wehr setzen müssen.
Das ist doch entartete Demokratie, wenn sich die Bevölkerung mit Volksbegehren, Bürgerinitiativen, Unterschriftensammlungen, Demonstrationen und Petitionen Gehör verschaffen muss und selbst in den Ratssitzungen kein Rederecht erhält.

Fehlsteuerung:

Daher gibt es auch keinen einzigen sozialpolitischen Bereich, wo etwas richtig oder hervorragend funktioniert.
Ob in den Kitas, Kindergärten oder Schulen, überall fehlt es an Plätzen und ausreichender Betreuung und qualifizierten Personal.
Ebenfalls in den Bereichen Inklusion, Flüchtlinge, Integration, Ausbildung, Beruf, Studium, Steuerpolitik, Gesundheitswesen und Rente gibt es unhaltbare Zustände und Bedingungen.
Die Arbeitslosenzahlen werden schön gerechnet und immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen die Arbeitswelt, von deren Einkommen man nicht vernünftig leben kann.
Die Kommunen sind völlig überschuldet und werden immer handlungsunfähiger und das bei gleichzeitiger Leistungskürzung und Gebührenerhöhung für den Bürger.
Bei der öffentlichen Sicherheit fehlt es an Polizei und Justizbeamten, die Energiewende wurde verfehlt und der Klimawandel spielt keine große Rolle.
Besonders der Verkehrsminister Dobrindt zeigt seine Qualitäten als „Mautversager“ und Auto-Lobbyist, wobei die Staumeldungen länger sind als die Nachrichten.
Auch von der staatlichen Verpflichtung zur so genannten „Daseinsvorsorge“, also mit einer erschwinglichen Grundversorgung bei Strom, Wasser und Wohnen, wo man die ganze Privatisierung rückgängig machen müsste, ist nicht mehr die Rede.
Das einzige was in unserem Land wirklich hervorragend funktioniert ist die Korruption, die Ausbeutung, die Ungerechtigkeit und die Selbstbereicherung skrupelloser Kreise.
Wenn wir in unserem wirtschaftlich stabilen und finanzkräftigen Land, gleichzeitig von schlechten Arbeitsbedingungen sprechen müssen, die psychisch und physisch Krank machen und das es Kinderarmut und Altersarmut gibt, dann kann doch wohl etwas nicht stimmen.

Verhältnisse:

Der Mehrheit in unserem Lande geht es verhältnismäßig schlecht und das es in anderen Ländern noch viel schlechter läuft, ist weder ein Trost noch eine Beruhigung, denn diese Zustände kommen auch bei uns immer näher.
Natürlich darf man auch nicht verschweigen das wir zu einen der reichsten Länder gehören, wo allerdings der Reichtum sehr ungerecht verteilt ist.
Denn 10 % der Reichen verfügen über 70 % des Gesamtvermögens und weiteren 30 % geht es mit 25 % Vermögensanteil noch richtig gut und kann genüsslich konsumieren.
Bei den mehrheitlich 60 % sieht es allerdings schon ganz anders aus, denn die vorletzten 30 % müssen sich mit den verbliebenen 5 % begnügen und die letzten 30 % sind schon abgeschrieben und nehmen am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teil und leben vom Sozialamt, den Suppenküchen und den Lebensmittel-Tafeln.

Beeinflussung:

Wieso es dann allerdings immer noch möglich ist, das die betrogenen Bürger, bei der Fülle an Ungerechtigkeiten und unhaltbaren Zuständen, entweder erst gar nicht zu den Wahlen gehen, oder trotzdem immer wieder die Verursacher dieser ganzen Probleme und Schwierigkeiten wiederwählen, ist mir völlig unverständlich.
Dafür kann es eigentlich nur eine einleuchtende Antwort geben.
Entweder man ist bereits so hoffnungslos, das man sich schon völlig aufgegeben hat, oder die Menschen in unserem Land sind schon so stark von den Massenmedien beeinflusst, das sie sich völlig angepasst und das selbstständige Denken verlernt haben.
Nachdenken oder logisches Denken sind nicht mehr gefragt, Gehirne ausschalten und politische Scheuklappen angelegt, so haben es die Herrschenden gerne.
Gleichzeitig ergreifen immer mehr Computer, Smartphons, Spielekonsolen und ähnliche moderne Kommunikationsmittel Besitz von unserer Persönlichkeit und lenken uns so von den wirklich wichtigen Dingen ab.
Daher gehören die Massenmedien mit ihren Manipulationsinstrumenten zu den stärksten Waffen der Herrschenden.

Alternative:

Trotzdem haben wir bei den Wahlen die Möglichkeit, diesen Parteien einen Denkzettel zu verpassen, denn sonst bleiben sie weiter unbelehrbar.
Andernfalls werden wir es wohl wieder mit einer großen Koalition zutun bekommen und die Ungerechtigkeiten nehmen weiter zu.
Also aufgewacht und „Die Linke“ gewählt, denn sie sind die einzige Partei, die über eine vernünftige Alternative verfügt und ein ordentliches Wahlprogramm hat.
Es wird allerhöchste Zeit den Linken endlich eine Chance zu geben, die wirklich etwas verändern will und eine solide Gegenfinanzierung anbietet.
Im Grunde genommen haben sie eigentlich nur das Feld der modernen Sozialdemokratie übernommen, von dem sich die SPD immer weit entfernt hat.
Mit ihren fortschrittlichen Ideen bringen sie frischen Wind in den Wahlkampf und auch wenn man nicht alle Punkte akzeptiert, so sind sie trotzdem die einzig wahre vernünftige Alternative, mit der man etwas bewirken kann.
So wie bisher darf es jedenfalls nicht weitergehen und das einzige wovor die Herrschenden wirklich Angst haben, ist eine Partei die es ernst meint mit der Umverteilung von oben nach unten, denn nur wer den Reichen etwas nimmt, kann auch den Armen etwas geben.
Also dann auf zur Wahl am 24. September.
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3 Kommentare
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Peter Gross aus Bochum | 17.09.2017 | 18:04  
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Rolf Zydeck aus Bottrop | 18.09.2017 | 18:54  
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Peter Gross aus Bochum | 19.09.2017 | 18:06  
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