Immer wieder Ärger ...

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Als Mieter der Deutschen Annington hat man es nicht einfach.
Die Betriebskostenabrechnungen in unserem Fall sind nicht nachvollziehbar bzw. überprüfbar. Wenn man schon nachzahlen soll, möchte man natürlich wissen, ob die Abrechnung wirklich stimmt. Da die Abrechnungen aber schon formell Fehler enthalten und nach unserem Dafürhalten auch inhaltlich nicht der Richtigkeit entsprechen, haben wir Widerspruch eingelegt. Wenn man alles genau nachrechnen könnte und wir ebenfalls zu dem Ergebnis der Deutschen Annington gekommen wären, wäre dies nicht nötig gewesen und hätte uns viel Ärger erspart. Wir sind nicht grundsätzlich darauf aus, Einwendungen zu erheben, aber hier muss man leider alles kritisch hinterfragen.
Auf unseren Widerspruch haben wir nach einigen Monaten ein Schreiben erhalten, dass die Abrechnung in Ordnung sei. Daraufhin haben wir den Deutschen Mieterbund eingeschaltet. Nach ca. neun Monaten kam eine Antwort mit einem Vergleichsvorschlag, zwischenzeitlich ist allerdings das Mahn- bzw. Klageverfahren eingeleitet worden. Im Gerichtstermin war den gegnerischen Rechtsanwälten das Vergleichsangebot unbekannt! Da weiß anscheinend die eine Hand nicht, was die andere macht. Letztendlich wurde der gerichtliche Vergleich geschlossen und die Angelegenheit war somit erledigt.
Nach einem halben Jahr Ruhe haben wir eine Mahnung erhalten wegen eines (geringen) Zahlungsrückstandes. Da die beigefügte Aufstellung für uns nicht schlüssig war und bis heute auch nicht nachvollziehbar ist, wie es zu diesen rückständigen Zahlungen gekommen sein soll, haben wir um nähere Darlegung gebeten. Nach unserer Auffassung ist es nicht möglich, dass ein Rückstand besteht: Erstens haben wir einen Vergleich geschlossen und zweitens zahlen wir regelmäßig unsere Miete. Auf unsere Nachfragen hat die Deutsche Annington nicht reagiert, sondern stattdessen einen Rechtsanwalt in Berlin mit der Angelegenheit beauftragt. Früher gab es ein internes Inkassounternehmen und jetzt eine Anwaltskanzlei (JHS Legal Abteilung DA).
Am 6. Januar 2015 ist vor dem Amtsgericht Dortmund (425 C 6720/14) allerdings ein Urteil ergangen. Demnach ist es nicht nötig, dass diese Anwaltskanzlei tätig wird und im Übrigen sind die Anwaltskosten (wenn man den Anspruch bejaht) viel zu hoch angesetzt.
Aber man kann es ja weiterhin versuchen.
Auch wenn es sich hier nur um einen (angeblichen) geringen Rückstand handelt, mehr als nötig muss man ja nicht zahlen.

Nun haben wir die Heizkostenabrechnung erhalten und daraus ergibt sich ein Guthaben. Aber trotzdem sollen wir höhere Heizkostenvorauszahlungen leisten???
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3 Kommentare
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Sarina Haarmeyer aus Dortmund-Süd | 27.02.2015 | 21:56  
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Franz Burger aus Bottrop | 05.03.2015 | 21:46  
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Birgit Matthes aus Bottrop | 06.03.2015 | 16:47  
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