„Krebs“ war das Thema der dritten Auflage des Gesundheitstalks „Bottrop informier dich!“

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Christiane Wienforth, Annette Gertdenken, Anne Grüter, Carla Hanning und Apotheker Peter Stadtmann stellten sich auf dem Podium den Fragen von Moderator Lennart Hemme (2.v.li.). (Foto: Michael Kaprol)

„Meine Krankheit ist heilbar, man kann etwas tun.“ „Unsere Möglichkeiten sind viel besser als vor 20 Jahren.“ „Wenn ich Statistiken glauben würde, würde ich mich nicht mehr ins Auto setzen.“


„Kampf dem Krebs - Über Vorsorge und Heilungschancen“ lautete das Thema des dritten Gesundheitstalks „Bottrop informier dich!“ in der Alten Börse. Die zahlreichen Besucher bekamen an diesem Abend nicht nur viele verschiedene Informationen und Expertenmeinungen, sondern hörten vor allem mutmachende Erfahrungen.

Diese steuerten Annette Gertdenken und Christiane Wienforth bei. Beide haben eine Krebserkrankung überstanden und schilderten in sehr persönlichen Worten, wie sie den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen und erfolgreich geführt haben. „Vielen Dank an die beiden Mädels“, war folgerichtig auch eine Reaktion des Publikums.

„Kann man Krebs heilen?“, lautete eine der ersten Fragen von Moderator Lennart Hemme an die Onkologin Carla Hannig. Auch wenn die Medizinerin natürlich nicht uneinschränkt „Ja“ sagen konnte, so machte sie doch zwei Dinge klar: Die Erfolge der Medizin sind umso besser, je eher der Krebs erkannt wird. Und: Jeder kann einiges dafür tun, um gesund zu bleiben oder zu werden. So seien zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen auf Brust-, Genital- oder Darmkrebs durchaus sinnvoll.

Doch das Leben dürfe nicht von der Angst vor Krebs bestimmt werden: „Dann kann ich mich auch gleich beerdigen lassen. Dann habe ich keine Lebensfreude mehr.“

Anne Grüter ist Leiterin der Krebsberatungsstelle Gelsenkirchen. In Kürze wird diese Beratungsstelle auch ein Büro in Bottrop eröffnen. „Ich kann Entwicklungshelferin sein“, beschreibt sie ihre Unterstützungsmöglichkeiten. Auch sie betont, wie entscheidend es für die Lebensqualität der Betroffenen ist, wie sie der Erkrankung gegenüber treten: „Habe ich Krebs, oder hat der Krebs mich?“

Nach der Expertenrunde hatte wie immer bei „Bottrop informier dich!“ das Publikum die Möglichkeit, gezielte Fragen zu stellen. Risiken durch erbliche Belastungen, der Zusammenhang von Krebs und Psyche oder auch die Bedeutung von Sport und Bewegung waren Themen.

Auch im kommenden Jahr wird die Reihe „Bottrop informier dich!“ fortgesetzt.
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