Saalbau ade

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Das Ende des Saalbaues scheint besiegelt: Nach einem Abriss soll das Areal für einen Verwaltungsbau.e

Neubau rund um Rathaus günstigste Variante / RAG-Gebäude bleibt

Die Ergebnisse der Düsseldorfer Kommunalberatung GmbH sind eindeutig: Ein Kauf des RAG-Gebäudes am Gleiwitzer Platz mit anschließender Sanierung lohnt sich nicht.
Der Neubau eines Verwaltungsgebäudes am historischen Rathaus sei auf Dauer günstiger. Dabei betrachteten die Gutachter neben den reinen Erstellungskosten auch Erschließungskosten inklusive möglicher Infrastrukturmaßnahmen, Mieteinsparungen sowie Verkaufserlöse.
Nach Analyse der Ergebnisse war klar, dass weder der Ankauf des gesamten RAG-Gebäudes noch ein Teilankauf sinnvoll sei.
Als beste Lösung erwies sich nach Kalkulation zweier unterschiedlicher Bewertungsmethoden die Neubauvariante. Wann mit dem möglichen Neubau begonnen werden kann, liegt nun auch am Stadtrat, der zügig entscheiden muss, wohin der Weg geht. Denn mit der Neubauvariante ist im ersten Schritt der Abriss des Saalbaus verbunden. Anschließend könnte dort mit dem Bau begonnen werden. Anfang kommenden Jahres sollen die letzten von der Stadtverwaltung genutzten Räume im Saalbau aufgegeben werden. Danach könnte der Abbruchbagger samt Birne anrollen.
Was mit dem Restareal des Saalbaus passiert, ist derzeit noch offen. Die Fragen der Vermarktung des Grundstückes und der weiteren Nachnutzung müssen ebenso noch entschieden werden. Rund die Hälfte des bestehenden Areal stünden zur "freien" Verfügung. Wann der mögliche Neubau fertiggestellt sein könnte, kann auf Grund fehlender Planungen nicht gesagt werden.
Mit der Zentralisierung rund um das Rathaus würde auch die Zersplitterung der Verwaltung beendet. Derzeit befinden sich Verwaltungsstellen an fast 20 Standorten im Stadtgebiet. Einige
Das RAG.-Gebäude bleibt indes bestehen. Eine Investorengruppe plane nach Angaben der Stadt, das Gebäude zu erhalten und umzunutzen. Nach dem Freizug durch die RAG sollen dort Büros und Wohnungen geschaffen werden. dh
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