Bottrop Helau: Jecken feierten den Rosenmontag

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(Foto: Michael Kaprol)
Bottrop: Innenstadt |

„Bottrop Helau!“ hallte es Rosenmontag aus tausenden Kehlen. Bunte Kostüme, gute Laune, Kamelle: Auch wenn es eisig kalt war - bei dieser Stimmung musste einem warm werden. Wer sich als Teddy oder Hase in wärmende Ganzkörperkostüme geworfen hatte, hatte alles richtig gemacht.

„Pottblagen - auf Kohle geboren“ - das Ende des Bergbaus war auch ein Rosenmontagszug-Thema. Auch konnte man Jecken in der typischen Bergmannskleidung entdecken.
Clownskostüme, Piraten, kleine Löwen und Prinzessinnen, die typischen Matrosen, Piraten - etwa 40.000 Narren wollten das jecke Vergnügen in Bottrop nicht verpassen.
Und als der Zug vorbei war, war natürlich noch lange nicht Schluss. Auf dem Rathausplatz wurde kräftig weitergefeiert. Um kurz nach eins Mittag übernahmen das Stadtprinzenpaar Ralf I. und Michelle I. den Schlüssel von Oberbürgermeister Bernd Tischler und damit symbolisch die Macht. Die Stadt in Narrenhand.
Auf der Bühne zeigte das Prinzenpaar, wie man mit Bewegung warm bleibt und legte ein paar schöne Tanze aufs Parkett, und der OB, in Bergmannskluft, machte vor der Bühne gerne mit. Als beste Fußgruppe wurde die Truppe vom Grusellabyrinth ausgezeichnet, die sich als Monsterparty verkleidet hatte. Da die Gruppe aber zur Preisverleihung nicht auftauchte, konnten sich die Zweitplatzierten, die „Pampersbomber“ über Hoppeditz und ein Preisgeld von 333 Euro, spendiert von der Volksbank, freuen.
Laut Polizei verliefen Umzug, die anschließende Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz und die Karnevalskirmes überwiegend friedlich und störungsfrei. In sechs Fällen mussten Personen nach Körperverletzungsdelikten, oder weil sie Platzverweisen nicht nachkamen, dem Polizeigewahrsam zugeführt werden.
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