Kreative Paranoia

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Unerschrockene Passanten, die sich tapfer der Naturgewalt stellen und energisch mit ihren Regenschirmen kämpfen. Gemeinsame Spekulationen am Bürofenster, ob es sich bei dem vom Himmel fallenden Chaos noch um Graupel, Schneeregen oder schon feinen Hagel handelt. Das momentane Wetter scheint aber nicht nur die körperlichen und geistigen Fähigkeiten herauszufordern, sondern auch paranoide Wahnvorstellungen zu begünstigen.

Die Kollegin vermutet eine Art unsichtbaren GPS gestützten Regen-Sensor am oder in ihrem Kopf. Sobald sie die vor dem Wetter schützenden Redaktionsräume verlässt, wird sie unverzüglich nass. Die Funktionalität des Sensors bleibt davon unbeeinflusst. Hält sie sich dagegen innerhalb geschlossener Räume auf, hat der Himmel ein Einsehen.

Da tut sich doch eine Geschäftsidee auf. Bei der nächsten Dürreperiode jagen wir sie in der Hoffnung auf eine ertragreiche Ernte raus auf die Felder und warten auf Blitz und Donner. Interessierte Landwirte schreiben an redaktion@stadtspiegel-bottrop.de
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