3. Kampftag der Frauen-Judo-Bundesliga Nord: Tolles Ergebnis

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  Am Samstag, 28. Mai fand in Bottrop für die Piratinnen des JC66 Bottrop der dritte Kampftag der Judo-Bundesliga Nord statt. Nach zwei hart umkämpften Begegnungen gegen Mönchengladbach und Witten, die in der Gruppe Nord als Favoriten gelten, holten die Piratinnen gegen Stella Bevergern ein souveränes 11:3 mit einer Unterbewertung die sich gut anhört: 105-17 Punkten.
Diesmal wusste das Frauenteam des JC66 Bottrop, dass ein Sieg absolut im Rahmen der Möglichkeiten stand. Die Piratinnen waren in bester Form und wie immer bereit zum Entern. Die Abwesenheit der zwei starken Niederländerinnen Guusje Steenhuis -78 Kg und Tessie Savelkouls +78 Kg, die mit ihrer Nationalmannschaft beim Masters in Mexico im Einsatz waren, ließen sich nicht spüren. Mit Lea Püschel (Dritte der U23 Europameisterschaft 2015 -70 Kg) und Svenja Radtke (Dritte der Deutschen Meisterschaft 2016 bei den Frauen +78 Kg), war das Bottroper Team in den zwei schwersten Gewichtsklassen bestens aufgestellt, auch wenn Lea Püschel für diesen Anlass eine Gewichtsklasse höher kämpfen musste.
Der erste Durchgang verlief reibungslos: Es wurde ein Sieg nach dem Anderen gefeiert. Lediglich Lea Püschel, die heute das Pech bekam, -78 Kg gegen die amtierende Europameisterin U21 antreten zu müssen, verlor ihren Kampf mit der kleinsten Wertung. Nach der ersten Halbzeit war klar, dass der Gesamtsieg den Piratinnen nicht mehr zu nehmen war. Vielmehr ging es darum, möglichst viele Punkte einzusammeln, um eventuell auf der letzten Geraden noch den zweiten Platz der Gruppe Nord zu schnappen.
Wie es das Reglement in der Judo-Bundesliga vorschreibt, mussten zwei „neue“ Kämpferinnen im zweiten Durchgang eingesetzt werden. Der Trainer Wolfgang Amoussou und der Teammanager Guido Materzok berieten sich, um zu entscheiden, wer „ausgewechselt“ werden sollte. Antwort: Niemand. Alle sind mit maximalen Willen in das Gefecht gegangen und alle haben sehr gute Leistungen abgerufen. Doch es musste eine Entscheidung her. Da es bei den Piratinnen mit Eva Jungbluth -48 Kg und mit Chantal König -70 Kg zwei starke Alternativen gab, durften sie im zweiten Durchgang ran gehen. Es gab zwar noch weitere starke Alternativen, aber nachdem mehrere Möglichkeiten analysiert worden waren, schien dies die bessere Lösung zu sein.
Der zweite Durchgang verlief ähnlich, wie der Erste. Dabei gab es ein paar spektakuläre Würfe, die der Fotograf, oder weitere begeisterte Zuschauer, mit ihrer Kamera hoffentlich verewigt haben. Saskia Wüst -63 Kg und Sina Felske - 57 Kg (beide JC66 Bottrop) teilten sich die schönsten Aktionen. Am Ende stand es 11:3 für die Piratinnen. Somit ist eine Qualifikation für die Endrunde der Bundesliga im Oktober schon fast sicher. Am Team von Mönchengladbach würden die Piratinnen gern noch vorbeiziehen, und somit den zweiten Platz der Gruppe Nord sichern. Es wäre nur eine Frage der Ehre, denn auch der dritte Platz würde für die Endrunde reichen. Es ist machbar, aber es ist auch von den Leistungen der anderen Teams abhängig. Deshalb heißt es erst einmal: Abwarten, beobachten und natürlich die Waffen für die nächste Begegnung schleifen.

Fotos:
Sina Felske gewinnt mit Ippon gegen Denise Schmitz
Saskia Wüst gewinnt mit Ippon gegen Anja Fischer.
Teamfotos

Weitere Informationen zu Verein, den Ligen und dem Training finden Sie jederzeit unter www.jc66.de.
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