Der SV Vonderort stellt sich neu auf --- Ziel ist es, sich langfristig zu etablieren!

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Die 1. Mannschaft des SV Vonderort!
 
Sportlicher Leiter Sascha Haberstroh
Bottrop: SV Vonderort 1949 | Seit der Saisoneröffnung am 02.07.17 arbeiten die Verantwortlichen des SV Vonderort hart an der sportlichen Weiterentwicklung des Vereines. „Man wolle wieder ein Aushängeschild und eine feste Größe im Bottroper Fußball werden“, so das Vorhaben am Wienberg. Große Zeiten gab es Mitte der 2000er, als die Löwen noch in der Bezirksliga kickten und großer Andrang die Sportanlage füllte. Lang ist es her! So schien der SV Vonderort noch vor knapp 2 Jahren von der Bildfläche zu verschwinden. Doch dann kamen junge Leute, die gewillt waren, das Ruder herum zu reißen. Und das mit Erfolg. „Sportlich war es für den Verein im ersten Jahr ganz gut. Wir hatten keine Erwartungen und wollten in Vonderort wieder Fußball für Senioren anbieten. Dazu kam dann noch eine Damenmannschaft. Der Zulauf im Jugendbereich war auch sehr gut.“, erinnert sich der 1. Vorsitzende Markus Ochmann.

Gute Platzierung bestätigen

Jetzt geht es in die zweite Runde und man möchte an der vergangenen Spielzeit anknüpfen. Platz 6 hieß es letzte Saison für die Herren der ersten Mannschaft; diesen will man auch verteidigen.
„Um unsere Ziele zu erreichen ist es natürlich zwingend erforderlich gewesen, die Mannschaft aus dem Vorjahr halten zu können. Wir benötigen Kontinuität und eine eingeschworen Einheit, auf die wir uns gänzlich verlassen können. Da bedanke ich mich bei allen Spielern, die uns das Vertrauen schenken und dem Verein loyal gegenüberstehen. Wir mussten auch personelle Veränderungen mitteilen, welche mir persönlich sehr schwer gefallen sind. Aber alle haben Ihr Verständnis geäußert und denken nur an die Zukunft des SV Vonderort. Auch dafür größten Dank. Ebenfalls konnten wir für die erste Mannschaft gute neue Kräfte gewinnen, die phantastisch integriert wurden und sich derzeit sau wohl fühlen. Dazu begrüße ich auch auf diesem Wege Fabian Arndt, Stephan Grzimek, Daniel Kuhlmann und Serdal Ergün.“ beschreibt der sportliche Leiter, Sascha Haberstroh, die getroffenen Maßnahmen.

Mannschaften

Vor Saisonbeginn setzen sich alle Spieler, die Trainer und der Sportliche Leiter zusammen und besprachen die Zukunft für die anstehende Spielzeit. Disziplin, Training und Verhalten rund um den Platz standen auf der Agenda. In allem war man sich einig, gemeinsam diesen Weg zu gehen. In Absprache mit Chefcoach Richard Hönscheid, benannte Peter Arndt einen 19-köpfigen Kader für die erste Mannschaft und stellte auch klar, dass jeder, der Leistung, Einsatz und Ehrgeiz an den Tag legt, den Sprung in einen engeren Auswahlkreis schaffen kann. Anschließen bat der Kapitän der Zwoten, Apo Üst, seine Jungs zur Teambesprechung und erinnerte an die gute Vorsätze für die Saison 17/18.

Hönscheid übergibt sein „Baby“

Vier Jahre arbeiteten Richard Hönscheid und Sascha Haberstroh zusammen. 3 Jahre unter Rot-Weiß Fuhlenbrock und eine Saison mit dem SV Vonderort. Die beiden haben viele Höhen und Tiefen erlebt, haben aber keineswegs resigniert. Doch jetzt ist eines klar; für den Erfolg wollen beide das Optimum heraus holen. „Es war an der Zeit für weitere Veränderungen. Da ich beruflich bis zirka Ende des Jahres nur am Wochenende zur Verfügung stehe, haben wir in der Sommerpause mit Peter Arndt kommuniziert. Er war erst nur für die Vorbereitung angedacht, aber seine Arbeit wurde sehr geschätzt und die Mannschaft ist ihm ans Herz gewachsen, so dass er sich dazu entschieden hat, auch über die Vorbereitung hinaus die Mannschaft zu führen. Jedoch war es meine Meinung und meine Entscheidung, dass dieses Team keine zwei ausgebildete Übungsleiter benötigt. Daher habe ich mich bereit erklärt, die Zweite Mannschaft mit Trainer Thomas Pick zu unterstützen. Wie es Sascha schon beschrieben hat, dürfen wir nicht nur an uns und die erste Mannschaft denken, wir brauchen auf Dauer einen guten Unterbau, in Form einer zweiten, gut funktionierenden Mannschaft. Das können Thomas und ich schaffen.“, fasste Hönscheid seinen Entschluss zusammen und teilte es der Mannschaft mit.

Peter Arndt fährt als Chefcoach nach Post

Zum Auftaktspiel des ersten Spieltages trafen die Wienberglöwen auf Post SV Oberhausen 3. Nun hieß der Chef an der Linie Peter Arndt. Ein ungewohntes Bild aber nach der Vorbereitung wusste Peter Arndt, wie er die Mannschaft einstellen muss. Und das mit Erfolg! Denn nach 90 Minuten hieß es 9:3 für seine Elf und dem damit verbundenen zweiten Tabellenplatz. „Zuerst einmal bedanke ich mich für die gute Arbeit beim Rocco. Ohne Ihn hätte ich hier nie so ein Team vorgefunden. Dann bedanke ich mich auch beim Vorstand für das ausgesprochene Vertrauen in meine Person. Zum Spiel muss ich sagen, hat meine Mannschaft von der ersten Minute an hochmotiviert und präsent Fussball gespielt. Die frühe Führung war die logische Konsequenz und absolut verdient. Leider haben wir dann für 20 Minuten vergessen unser Spiel beizubehalten und überließen dem Gegner für 20 Minuten das Zepter. Das haben Sie dann auch zweimal genutzt um Ihre Tore zu erzielen. Hälfte zwei war dann wieder ganz klar unsere, so dass dieser Sieg, auch in dieser Höhe, absolut in Ordnung geht. Ärgerlich nur, dass wir haben noch hochkarätige Chancen liegen lassen. Aber für das 1. Meisterschaftsspiel war es OK. Ich möchte auch an dieser Stelle dem Stürmer von Post SV gute Besserung wünschen, der sich in einem Zweikampf verletzt hat. Wir von Vonderort hoffen auf eine günstige Diagnose für ihn. Ansonsten haben wir uns das Ziel gesetzt, die gute letzte Saison zu wiederholen.“, lautete das Statement des neuen Trainers Peter Arndt.

Kader der Mannschaft um Peter Arndt:

Kay Dopatka, Robin Bakos, Andre Helbig, Daniel Kuhlmann, Stephan Grzimek, Patrick Schulz, Andreas Ingendorn, Christopher Falk, Patrick Rascher, Martin Cholewa, Christian Meyer, Dennis Skowronek, Fabian Arndt, Sascha Haberstroh, Sebastian Krauß, Serdal Ergün, Marc Laufhütte, Mike Much, Moris Schmidt
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