Es bleibt spannend

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Vor diesen Piratinnen solten sich die Gegner in acht nehmen. Foto: privat
Piratinnen erkämpfen ein Unentschieden in Mönchengladbach

Ein Unentschieden holten die Piratinnen am ersten Kampftag in der Judo-Bundesliga Nord. Erbitterte Kämpfe auf Augenhöhe gab es gegen den stärksten Gruppengegner in Mönchengladbach.

An diesem ersten Kampftag ging es von Anfang an um nichts anderes, als das Bestehen gegen den stärksten Gegner der Gruppe Nord. Das Team des JC66 war sich bewusst, dass es mit einer Niederlage die lang ersehnte Medaille auf der Deutschen Meisterschaft theoretisch zwar immer noch erreichen kann, aber nur noch nach einer Reihenfolge von Glücksfällen möglich wäre. Um nicht spekulieren zu müssen, sollte eine Niederlage vermieden werden.
Gegen das starke Team von Mönchengladbach sind alle an ihre Grenzen gegangen. Manche sogar darüber hinaus. Nicht allein das „Captain-Duo“ des JC66 Bottrop, Julia Rotthoff und Sina Felske hat eine sehr starke Vorstellungen geliefert. Nach dem ersten Durchgang stand es 4:3 für den JC66. Der Überraschungseffekt hatte funktioniert. Doch im zweiten Durchgang holte das Team von Mönchengladbach seinen Rückstand ein bisschen auf. Doch in der Unterbewertung konnte man den Unterschied in den Leistungen noch lesen: 57 zu 37 für den JC66.
Aus sportlicher Sicht gab es ein paar Besonderheiten: Der Siegeswille von Julia Rotthoff und Sina Felske, der einwandfreie Bodenumdreher von Lea Püschel, der Würger nach Rückstand von Alina Fiedler. Nicht zu Unterschätzen ist auch die Vorstellung der Belgierin Myriam Blavier gegen die Europameisterin U23 von 2015 Pienkowska aus Polen. Auch wenn Myriam diesmal verloren hat, ist der Kampf nur knapp ausgegangen. Myriam Blavier ist mit gerade 19 Jahren noch sehr jung und es gab auch in ihrem Kampf gestern noch einiges, was sie hätte verbessern können.
Aus sozialer Sicht waren die Piratinnen auch vorbildlich: Jede war für die Andere da, Entscheidungen wurden zum großen Teil gemeinsam und ohne Streit getroffen, Alle haben sich mit der Aufgabe identifizieren können, die Neuzugänge wurden mit großem Selbstverständnis in das Team integriert. Eine neue Piratin hat sich gewundert: Obwohl wir nicht in Bottrop waren, haben wir am Mattenrand für viel mehr Stimmung gesorgt, als die andere Mannschaft!“.
Am Samstag, 7. Mai geht die Frauen-Bundesliga weiter. Diesmal hat der JC66 Bottrop in der Dieter-Renz-Halle um 17 Uhr gegen das Team von Witten einen Heimkampf. Witten ist auf dem Papier knapp hinter Mönchengladbach.
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