Hinrundenfinale für Olympias Herrenteams

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Nach der Hinrunde auf Platz 5 der Bezirksliga: Olympias erste Herrenmannschaft, die auch weiterhin eine gute Rolle spielen will.
 
Nach einem Schlussspurt zum Ende der Hinrunde auf Rang 4 angekommen. Olympias 4.Herren mit Dirk Kurschat, alex Gleiss, Michael Poetsch, Ralf Michelbach, Joerg Müller und Heiko Leonhardt. (v.l.n.r.)
Herren I – TSSV Bottrop II 9:1

Zum Abschluss der Hinrunde gelang der Siebert-Sechs ein deutlicher Sieg gegen den Lokalrivalen aus Fuhlenbrock, der als Tabellenschlusslicht in die Rückrunde geht.

Nur der als Ersatz des Ersatzmannes aufgebotene Bjoern Feldeisen gab sein Einzel erwartungsgemäß ab, konnte aber gemeinsam mit Robert Daitschmann im Doppel punkten.

Dies taten auch M.Mackenberg / Siebert und S.Mackenberg/Paskuda, sodass eine 3:0-Doppelführung heraussprang, die als Basis für den deutlichen Sieg diente.
Im Einzel beherrschte der Gastgeber das Geschehen nach Belieben und gab insgesamt nur 8 Sätze ab, was ein weiterer Beleg für die deutliche Überlegenheit der olympischen Ersten an diesem Abend war.

Resümiert man die Hinrunde muss man attestieren, dass die Mannschaft um Kapitän Siebert, abgesehen vom Kantersieg in Bertlich, in den direkten Duellen mit den Spitzenmannschaften immer das Nachsehen hatte und daher zurecht hinter den Teams aus Borken, Bertlich, Buer und Lenkerbeck rangiert, die das Aufstiegsrennen wohl unter sich ausmachen werden.
Darüber hinaus sind unnötige Punktverluste gegen Teams aus den mittleren und unteren Tabellenregionen, wie die Niederlage gegen Schultendorf oder das Remis in Merfeld ein weiterer Grund dafür, das mehr als Platz 5 des Tableaus schwerlich zu erreichen sein wird.

Herren II – SC Buer–Hassel III 6:9

Knapp am Remis vorbei ging es für die Boyer Zweite daheim gegen die Truppe aus dem Gelsenkirchener Norden.

Dabei hatte man sich im Vorfeld wenig ausgerechnet, weil man durch die Ausfälle von Bortz und Szymiczek zweifach ersatzgeschwächt antreten musste.

Jörg Müller und Stefan Laagland sprangen kurzfristig ein und verkauften sich, drei Spielklassen über ihrer eigentlichen Spielstärke, glänzend.

Zunächst punktete das Doppel Wagner/Niesmak, die neuformierten Paarungen Schelle/Laagland und König/Müller waren letztlich chancenlos gegen die guten Hasseler Doppel.

Lukas Wagner besiegte dann oben den Hasseler Sudau und glich den Rückstand für seine Farben aus, während Hartmut Schelle trotz guter Leistung und 2 Matchbällen gegen Gaffke verlor.

Nils König gewann dann gegen Kroll mit 3:1, Patrick Niesmak war beim 0:3 gegen den starken Gawlik ohne Chance, sodass der Gast knapp mit 4:3 in Front lag.

Unten verlor Joerg Müller erwartungsgemäß klar gegen Dietz, was das 3:5 aus Boyer Sicht zur Folge hatte und alle mit der nächsten klaren Niederlage rechneten.

Dann aber kam die große Stunde von Stefan Laagland im Einzel gegen Lars-Erik Heinen, der in diesem Duell als klarer Favorit galt, aber den ersten Satz klar mit 4:11 abgab, da der kürzlich reaktivierte Laagland mit cleverem Spiel und der guten Vorhand dominierend war.

In den folgenden beiden Durchgängen schien alles so, als sollte das Spiel doch noch den erwarteten Verlauf nehmen, denn der Hasseler Fünfer gewann mit 11:8 und 11:4 deutlich und lag in Front.

Dann erwachte Laaglands Kämpferherz und er gewann den vierten Satz mit 11:7, sodass es tatsächlich in den entscheidenden 5.Durchgang ging.

Hier wogte das Duell hin und her, denn obwohl Laagland konditionell im Nachteil war, verstand er es doch, mit cleverem und ökonomischem Spiel die Partie offen immer zu gestalten, weil sein Gegner immer Probleme mit dem schwarzen Noppenbelag in der Rückhand hatte und sich daher immer wieder Möglichkeiten boten, mit der Vorhand abzuschließen.

Beim Stand von 9:9 schaffte es der Boyer Kreisklassen-Spieler die beiden entscheidenden Punkte zum vielumjubelten Sieg zu machen und verkürzte so auf 4:5 aus Sicht des Gastgebers.

Wiederum Lukas Wagner sorgte mit seinem 2.Sieg an diesem Abend für den Ausgleich und hielt sein Team somit im Geschäft.

Hartmut Schelle verlor dann gegen Sudau mit 1:3 und in der Folge gab auch Nils König gegen Gawlik klar ab, sodass der Gastgeber mit 5:7 ins Hintertreffen geriet.

Patrick Niesmak gelang dann der 6:7-Anschluß, indem er den Hasseler Kroll in die Schranken wies.

Unten fehlte Joerg Müller und Stefan Laagland dann das nötige Fortune, um gegen Heinen und Dietz einen Punkt zu ergattern. Diesmal verlor Joerg Müller dreimal in der Verlängerung gegn Heinen, während Laagland kein echtes Mittel gegen den aufschlagstarken Dietz fand und ebenso verlor.

Somit musste die Boyer Zweite zum Ende der Hinserie dem Gast gratulieren und muss sich auf eine weiter schwierige Mission „Klassenerhalt“ einstellen.
Rückblickend bleibt positiv festzuhalten, dass die Schelle-Sechs, von vielen „Experten“ als Absteiger Nr.1 gehandelt, weiterhin mitmischt und den Klassenerhalt in der eigenen Hand hat, belegt man mit Platz 9 doch einen Nichtabstiegsplatz.

Weiterhin darf die Entscheidung, die Mannschaft radikal zu verjüngen, als richtiger Schritt gewertet werden, denn Lukas Wagner oben und Nils König, sowie Patrick Niesmak unten haben gezeigt, dass sie das Potenzial haben, auf Bezirksebene zu spielen, lediglich Michael Szymiczek muss in der Rückrunde im unteren Paarkreuz noch zulegen.

TTV Hervest-Dorsten II - Herren III 9:5

Äußerst achtbar schlug sich die Dritte beim Spitzenteam in der Dorstener Eisbox.
Bei gefühlten 10 Grad Innentemperatur verlor man mit 5:9 und brachte den Aufstiegskandidaten dabei gehörig ins Schwitzen (was keiner sah, weil es soo kalt in der Halle war.)

Zu Beginn konnte das Boyer Spitzendoppel Pommer/Schirlo einen Punkt einfahren, die anderen beiden Doppel gingen deutlich an den Gastgeber, der somit in Führung lag.

Oben sorgte Routnier Michael Schirlo gegen Nielbock für den ausgleich, aber der für den verhinderten Maryschka nach oben aufgerückte Pommer unterlag zeitgleich deutlich gegen den Hervester einser Josef Pöppelbuss, sodass man weiter im Hintertreffen lag.

In der Mitte gab es dann eine Punkteteilung, denn Franz Uhl unterlag dem starken Samuel Ljuri ebenso klar, wie Marc Pawleta seinen Gegner dominierte.

Unten sorgte dann der gut aufgelegte Ersatzmann Michael Poetsch für den Ausgleich zum 4:4, während Paul Lange leider knapp gegen Budde unterlegen war und der Gastgeber so 5:4 in Führung ging.

Leider konnte in der 2.Einzelrunde nur noch Pommer gegen Nielbock oben einen Punkt erzielen, denn sowohl Schirlo als auch Pawleta und Uhl, sowie der heute glücklose Paul Lange gaben trotz allen Kampfes ihre Spiele ab und mussten den Hervestern schließlich zum Sieg gratulieren.

Zusammenfassend lief die Hinrunde recht gut für den Aufsteiger, denn bis auf die Niederlage gegen Lenkerbeck punktete die Mannschaft um Kapitän Marc Pawleta regelmäßig und konnte so die Ausgangsposition für die Rückrunde offen gestalten.

In der sehr engen Kreisliga 1 wird aber eine weiterhin geschlossene Teamleistung nötig sein, um im Kampf um den Klassenerhalt letztendlich über dem Strich zu landen.

TSV Marl-Hüls IV - Herren IV 8:8

Nach zuletzt 4 Siegen in Serie reichte es für die Boyer Vierte auswärts in Hüls diesmal leider nur zum Remis, was daran lag, dass der Gastgeber im mittleren und unteren Abschnitt klar überlegen war.

Dabei begann es mit 2 Doppelsiegen durch Leonhardt/Kurschat und Poetsch/Müller vielversprechend und die Niederlage von Gleiss/Michelbach war zu verkraften.

Oben lieferten Leonhardt und Gleiss gute Leistungen ab und punkteten jeweils für die olympischen Farben, sodass eine, nur scheinbar sichere, 4:1-Führung zu Buche stand.

Leider kam dann die Überlegenheit der Gastgeber in der Mitte und unten dann deutlich zum Tragen, denn die folgenden 4 Partien gewann Hüls allesamt und ging so mit 5:4 in Führung.

Oben siegten dann wieder Leonhardt und Gleiss für Olympia, sodass man die Führung zurückeroberte und mit 6:5 in Front lag.

Michael Poetsch gelang dann der einzige Sieg für Olympia im mittleren und unteren Abschnitt zum 7:5 aus Boyer Sicht.

Da Kurschat, Michelbach und Müller anschließend abgaben, sah sich die Vierte vor dem Schlussdoppel einem 7:8-Rückstand gegenüber, der durch den Sieg von Leonhardt/Kurschat aber glücklicherweise noch zum Unentschieden gemacht werden konnte.

Nach einer Hinrunden in Achterbahn-Manier steht die Boyer Vierte mit 12:10 Punkten auf Platz 4 (!!!) und hat dennoch nur 4 Zähler Polster auf die Abstiegsränge.

Das bedeutet für die Truppe um Jörg Müller, dass weiter um den Klassenerhalt gekämpft werden muss, auch wenn die Ausgangslage aufgrund des starken Endspurts zum Ende der Hinrunde besser als erwartet ausfällt.

Die Ausgeglichenheit der Klasse birgt gleichermaßen Chancen wie Risiken und es wird, einmal mehr, darauf ankommen, möglichst oft die stärkste Formation an die Tische zu bringen, damit der Klassenerhalt so früh wie möglich sichergestellt werden kann.

TB Beckhausen III – DJK Olympia Bottrop V 9:0

Zum Ende der Hinrunde gab es nochmal eine Klatsche für die Schießbude der Liga um Kapitän Sebastian Schmitz, aber daran hat sich der Tabellenletzte ja mittlerweile gewöhnt.
Diesmal gewann die Boyer Fünfte 8 Sätze und verbrachte den Abend nach dem schnellen Ende des ungleichen Duells in trauter Runde mit den netten Gastgebern beim Bier nach dem Spiel.
Zum Saisonfazit lässt sich nicht viel sagen, weil ohnehin seit Beginn der Saison klar wr, dass man in dieser Klasse nichts „vom Teller ziehen“ würde.
Das aber selbst das Spiel beim Vorletzten in Recklinghausen mit 1:9 verlorenging, zeigt überdeutlich, dass die Mannen um Sebastian Schmitz in der 3.Kreisklasse (wie Kreisliga C beim Fußball) besser aufgehoben sind und dort auch evtl. mal gewinnen könnten.
So kann es nur darum gehen, die Saison mit Anstand über die Bühne zu bringen und nach dem Abstieg in der 3.Kreisklasse neu anzusetzen.
Bis dahin will man die Möglichkeit nutzen, vermehrt junge Nachwuchsspieler einzusetzen, um diese langsam an den Seniorenbereich heranzuführen, damit diese „verlorene Saison“ zumindest in diesem Punkt Nutzen für den Verein bringt.

TSC Dorsten – Senioren 40 7:0

Dezimiert und ohne Chance waren die Olympia-Oldies beim übermächtigen Klassenprimus in Dorsten und konnten zu dritt nur einen einzigen Satz gewinnen.
Leider ließ die Konstellation an diesem Spieltag mit gleichzeitigen Spielen der vierten und fünften Mannschaft sowie der Senioren es nicht zu, dass die Senioren komplett antreten konnten, weil durch den Ausfall von D.Gleiss und H.Sicking keine personellen Alternativen mehr zur Verfügung standen.
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