JC 66 Bottrop will gegen Hertha Walheim ersten Heimsieg einfahren

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Einschwören vor dem Kampfbeginn: Das Herrenteam des Judo-Club 66 möchte gegen Hertha Walheim die Auftaktniederlage zum Saisonstart wieder wettmachen. (Foto: Michael Kaprol)
Bottrop: Dieter Renz Halle |

Auf zum Entern! Der erste Heimkampf steht für die Bundesliga-Piraten des JC 66 Bottrop am Samstag, 18. Mai, ab 17 Uhr in der Dieter-Renz-Halle an. Zu Gast sein wird dann der Aufsteiger Hertha Walheim.

Die Enttäuschung nach der unglücklichen 5:7-Auftaktniederlage in Frankfurt/Oder ist längst verflogen. Stattdessen herrscht vor dem Duell gegen Hertha Walheim Zuversicht und Optimismus im Lager der Piraten des JC 66 Bottrop. Nicht aggressiv genug seien sie gegen Frankfurt gewesen, überrollen haben sie sich lassen. „Das müssen wir dieses Mal unbedingt besser machen“, betont Trainer Sven Helbing.

Und damit dies auch gelingt haben die Veranwortlichen des Bottroper Bundesligisten im Nachgang eine umfassende Fehleranalyse durchgeführt und anhand von Grafikdarstellungen erarbeitet, was zum Saisonauftakt schief gelaufen ist. „Wir glauben, dass wir nun wissen, woran es gelegen hat“, ist sich der Coach sicher, dass seine Mannen gegen Hertha Walheim alles daran setzen werden, um die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Aber nicht nur das. Ein Erfolg über das Team aus Aachen wäre zudem auch der erste Heimsieg überhaupt in der dreijährigen Bundesligageschichte der JC-Piraten. Wohl Grund genug, noch ein paar Prozente mehr auf die Tatami zu bringen und den Heimathafen Dieter-Renz-Halle zu verteidigen. Doch dass der Kampf gegen den Aufsteiger ein Selbstläufer werden könnte, weist Sven Helbing entschieden zurück. „Walheim ist eine geschlossene Truppe und sehr gefährlich. Sie haben in jeder Gewichtsklasse Kämpfer, die Punkte holen können, dies aber nicht müssen. Wir werden sie keinesfalls unterschätzen.“

Erster Heimauftritt für Aaron Hildebrand

Mit an Bord der Piraten wird dann auch wieder der mehrfache Deutsche Meister Aaron Hildebrand sein, der sich zuletzt beim European-Cup in London den dritten Platz in der Klasse bis 90 kg erkämpfte. Einen nicht ganz so glücklichen Einstand hatte der 23-jährige Neuzugang dagegen für den JC 66 beim Aufeinandertreffen mit Frankfurt/Oder im ersten Duell gegen den Olympia-Siebten von 2008, Robert Krawczyk.

Keine 30 Sekunden dauerte es, da lag Hildebrand schon mit dem Rücken auf der Matte. „Natürlich war Aaron enttäuscht, er hat einen anderen Anspruch und gesagt, dass ihm das nicht nochmal passiere“, so Trainer Sven Helbing, der jedoch stark auf seinen Schützling baut, „Er ist nach einer Krankheit noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, aber er wird von mal zu mal stärker.“ Und diese Stärke möchte Aaron Hildebrand wohl am liebsten schon heute Nachmittag beweisen.
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