Judo: Westdeutsche Meisterschaften der U 18 in Herne

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JC-Judoka Felix Beckmann sichert sich die Silbermedaille

Mit einer Silbermedaille und zwei fünften Plätzen kehrten die Judoka des JC 66 Bottrop von den Westdeutschen Einzelmeisterschaften in Herne zurück.

In der Klasse bis 81 kg kämpfte sich Felix Beckmann bis in das Finale vor. Gut aufgelegt startete der Bottroper in den Wettkampf. Nach einem Freilos beendete der JC-Kämpfer den ersten Kampf gegen den Düsseldorfer Poleshaev per Schenkelwurf nach einer halben Minute. In Runde drei stand dem 17-jährigen mit dem Leverkusener Albach ein sehr unangenehmer Gegner gegenüber. Mit einer großen Wertung für eine Kontertechnik endschied der Bottroper diesen Kampf für sich. Im Halbfinale siegte der JC-Kämpfer erneut mit einer Kontertechnik und stand damit im Finale. Hier musste er sich trotz gutem Kampf dem Favariten Falk Petersilka geschlagen geben. „Er hat ein tolles Turnier gekämpft und sich die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft gesichert. Die beiden nächsten Wochen werden wir weiter hart trainieren,“ kommentierte JC-Trainer Christoph Paris die Leistung des 17-jährigen.
Die beiden anderen Starter Dennis Wahlbring und Raphael Cham konnten sich noch nicht in die Medaillenplätze vorkämpfen. Niklas Beckmann konnte verletzungsbedingt noch nicht an der Meisterschaft teilnehmen. „Wenn er gesund ist, kämpft er um die Medaillen mit. Darum ist es sehr schade, dass er nicht starten konnte,“ bedauerte Christoph Paris.

Fünfte Plätze für Anna Schmidt und Chantal König
In der Klasse bis 52 kg startet Anna Schmidt. Nach einer unglücklichen Niederlage in Runde eins, steigerte sich die Bottroperin im Laufe des Turniers. Nach drei vorzeitigen Siegen stand die 17-jährige im Kampf um die Bronzemedaille. Leider musste sie geschlagen geben und verpasste mit Platz 5 knapp die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. „Anna hat sich im Laufe des Turniers enorm gesteigert. Der fünfte Platz ist ein tolles Ergbenis,“ bewertete JC-Trainer Paris die Leistung.

Chantal König (-63 kg)hatte im Januar ihren ersten Wettkampf nach 18-monatiger absolviert. Für sie war die Qualifikation zu dieser schon ein Riesenerfolg. Die fehlende Wettkampfpraxis merkte man der JC-Kämpferin im ersten Kampf an. Etwas unnötig verlor sie den mit einem Haltegriff. Danach lief es aber deutlich besser. Drei Siege in der Trostrunde brachten auch sie in den Kampf um die Bronzemedaille. Eine knappe Niederlage bedeutete am Ende Platz 5. „Die Platzierung ist nebensächlich. Chantal hat heute gemerkt, dass ihre Schulter wieder voll einsatzfähig ist und das sie mithalten kann.,“ freute sich Christoph Paris über die Kämpfe seines Schützlings.
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