Julia Symannek holt die Bronzemedaille bei Europameisterschaft in Portugal

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Die Europameisterschaft im Muaythai in Lissabon (Portugal) war ein Zusammentreffen von Weltklassekämpfern aus 39 Nationen im Muaythai, welches im Turnier-Modus mit Schutzkleidung durchgeführt wurde.

Während Deutschland mit nur zwei Wettkämpfern vor Ort war, reisten Länder wie Ukraine, Weißrussland oder Türkei mit 40 Leuten an.

Da so viele Topkämpfer vor Ort waren, sah man teilweise ein Favoritensterben, wo mehrfache Weltmeister am Ende ohne Medaille nach Hause fahren mussten.

Julia Symannek vom Kingz-Gym Bottrop musste im Halbfinale gegen die Schwedin Lina Länsberg antreten, die zeitgleich auch die amtierende Weltmeisterin im Amateur-Muaythai ist.

Wie erwartet versuchte Lina den Kampf im Clich zu führen, um Julias starke Fausttechniken zu umgehen. Am Ende wurden dann Linas Clinchtechniken höher bewertet und sie zur Punktsiegerin erklärt. Als Erinnerung an den Kampf mit Julia gab es dann aber zwei blaue Augen bei Lina!

Damit gewann Julia dann die Bronzemedaille. Lina gewann anschließend auch das Finale und somit die Goldmedaille.

Das Amateur-Muaythai ist ja immer wieder im Gespräch als Olympische Disziplin. An den Leistungen der Kämpfer war auch nichts zu bemängeln und würden als Teil der Olympischen Spiele eine spektakuläre Show bieten, die Kampfrichterleistungen waren aber mal wieder bedenklich. In Julias Fall gab es beispielsweise zweimal nach einer Kampfunterbrechung eine nachschlagen von Julias Gegnerin mit dem Ziel, sie zu verletzten. Ermahnt wurde am Ende dann aber unverständlicherweise Julia. In einem anderen Fall besetzte Weißrussland den Ring wegen Fehlentscheidungen des Kampfgerichtes.
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