Kleine Judoadler siegen auf Bezirksebene. Fünf Medaillen sind der verdiente Lohn.

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Mit einer vergleichsweise kleinen Truppe von acht Aktiven waren die jungen U12-Athleten der Judoadler am vergangenen Samstag zum Bezirksturnier im münsterländischen Velen gefahren. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Vier Sportler sicherten sich eine Medaille, was außer den kleinen Kämpfern auch Trainer Uli Griesdorn zum Strahlen brachte: „Wenn man bedenkt, dass viele meiner Schützlinge noch sehr unerfahren sind, ist das ein hervorragendes Ergebnis. Wichtig ist, dass jetzt alle dabei bleiben und noch mehr Wettkampfpraxis sammeln.“
In der Gewichtsklasse -25 Kilo zeigte zunächst Pauline Lindemann ihr ganzes Können und erkämpfte sich Rang zwei. Noch besser machte es Jaqueline Frahm (-52 kg). Sie ließ ihre Konkurrenz im Eiltempo auf der Strecke und durfte sich dafür verdientermaßen mit der Goldmedaille schmücken. Eine Platzierung verfehlt hat dagegen Lea Röckner (-33 kg). Trotz tapferer Gegenwehr musste sie sich letztlich mit Rang fünf begnügen. „Wenn Lea sich beim nächsten Mal noch mehr zutraut, kann sie auch eine Medaille holen“, tröstete Uli Griesdorn hinterher.
Bei den Jungen zeigte vor allem Bilal Hachem (-50 kg) eine starke Leistung. Nachdem er zweimal die Matte als Sieger und einmal als Verlierer verlassen hatte, durfte er die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Leichtgewicht Florian Böcker (-26 kg) schrammte mit Platz fünf dagegen haarscharf an Edelmetall vorbei.
Bis 31 kg hatten die Bottroper mit Merlin Saenger und Maximiliam Stern gleich zwei heiße Eisen im Feuer: Leider lief es für die beiden jedoch nicht wie erhofft und so musste sich Merlin Saenger trotz dreier Siege mit Platz sieben zufrieden geben. Maximilian Stern gewann immerhin noch einen Kampf und kam damit in der Endabrechnung auf Platz neun.
Am Sonntag kämpfte dann die Jugend U15 um die Fahrkarten für die Westdeutschen Meisterschaften am 29. und 30. Juni in Herne. Hier schickten die Bottroper mit Luisa Schmolke und Tim Stucki nur zwei Athleten ins Rennen, da Medaillenhoffnung Yasemin Brackmann sich kurzfristig krank gemeldet hatte. Für das Highlight sorgte Luisa Schmolke (-40 kg). Obwohl sie bisher erst wenige Turniere bestritten hat, holte sie sich die Bronzemedaille und qualifizierte sich damit für die Herner Titelkämpfe.
Entsprechend zufrieden war auch Trainer Ulf Hermanns: „Luisa hat sich von Kampf zu Kampf gesteigert und völlig verdient Bronze gewonnen.“ Pech hatte dagegen Tim Stucki (-40 kg). In seiner ersten Begegnung verlor er deutlich in Führung liegend noch den Kampf. Nach einem souveränen Sieg in der Trostrunde verlor er seine dritte Begegnung durch eine Unachtsamkeit und schied damit unglücklich aus. Damit wird nur Luisa Schmolke die Judoadler bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten.
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