Marius Lewald vom LC Adler Bottrop wird Westdeutscher Hallenmeister über 60 m Hürden

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  Leverkusen: Fritz-Jacobi-Sportanlage | Der Wettkampfhöhepunkt der diesjährigen Leichtathletik-Hallensaison für die Altersklasse U18 fand auf der Fritz-Jacobi-Sportanlage des TSV Bayer 04 Leverkusen statt. Die Top-Athleten aus den drei Leichtathletikverbänden Nordrhein, Westfalen und Rheinland trafen an diesem Wochenende bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften aufeinander, um die Besten in den jeweiligen Disziplinen zu ermitteln. Mit von der Partie waren fünf Athleten des LC Adler Bottrop. Marius Lewald, Jona Jandewerth und Jonas Herzog starteten über die 60 m Hürden, Dustin Büchel ging im Kugelstoßen an den Start und Bastian Nitz lief die 1.500 m auf dem Hallenrund.

Als Favorit und aktuelle Nummer eins in der DLV-Bestenliste ging Marius Lewald mit einer Meldezeit von 8,10 sec ins Hürdenrennen. Direkt im Vorlauf traf er dabei auf seine Konkurrenz, dem Bestenlisten Zweiten vom Team Voreifel, Maximilian March. Es sollte also direkt von Anfang an spannend werden auf der Sprintgeraden. Doch trotz der großen Herausforderung behielt der Bottroper die Nerven und gewann den Vorlauf mit einem Vorsprung von 0,16 sec auf seinen Verfolger deutlich in 8,11 sec. Damit blieb es für den Endkampf weiterhin spannungsreich, denn im Hürdenlauf entscheiden die kleinsten Fehler an der Hürde über den Ausgang des Rennens. Doch auch hier behielten die beiden Top-Läufer die Nerven und duellierten sich erneut. Am Ende ging auch in diesem Rennen der Bottroper Adler als Gewinner mit einer neuen persönlichen Bestzeit und neuer deutschen Hallen-Jahresbestleitung von 8,07 sec hervor. Jubel von den mitgereisten Bottropern und Applaus von der Tribüne sowie die anschließende Siegerehrung waren der Lohn für diese tolle Leistung. Doch trotz des Titels in der Tasche wollte die Anspannung bei dem neuen Westdeutschen Meister nicht so wirklich weichen, denn mit Blick auf die zeitgleich stattfindenden Süddeutschen Meisterschaften im Sindelfinger Glaspalast stand noch eine weitere Entscheidung der deutschlandweiten Konkurrenz aus. Raphael Thoma, der deutsche Vizemeister 2015 über 110m Hürden von der LG Offenburg machte es für den Bottroper weiterhin aufregend. Mit einer Vorlaufzeit von 8,26 sec war der Baden-Württemberger zunächst ungefährlich für Marius. Doch im Endlauf machte Thoma ihm nur gut vier Stunden später die Führung in der deutschen Bestenliste mit einer Zeit von 8,04 sec streitig. Mit Ausblick auf die Freiluftsaison und den damit verbundenen Kampf um den Titel des Deutschen Meisters 2016 wird es also richtig spannend werden. Der nächste große Wettkampf wird für Marius die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft der U20 am 20. Februar in Dortmund sein. Dort wird der Bottroper eine Altersklasse höher starten, um weitere Erfahrungen bei großen Meisterschaften zu sammeln.
Für Jona Jandewerth vom LC Adler Bottrop war es ebenfalls ein gelungener Wettkampftag. Mit einer Meldezeit von 8,84 sec ging der Nachwuchs-Hürdensprinter ins Rennen und konnte in dem schnellen Vorlauf seine Zeit auf 8,81 sec als Gewinner seines Vorlaufes verbessern. Mit dieser neuen Bestzeit zog er direkt ins A-Finale ein und ging zusammen mit Marius an den Start. Am Ende belegte er Platz 13 mit 8,91 sec und ging zufrieden mit neuer persönlicher Bestleitung von 8,81 sec nach Hause. Bastian Nitz konnte ebenfalls zufrieden auf seine Leistungen bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften zurückblicken. In dem schnellen Rennen über 1.500 m belegte er Platz 6 mit einer Zeit von 4:26,53 min. Immerhin eine Verbesserung um mehr als zweieinhalb Sekunden gegenüber seiner Meldezeit. Auch er blickt erwartungsvoll Richtung Freiluftsaison, denn die Rennen auf der Stadionrunde liegen ihm besser als auf dem Hallenrund. Der Vierte im Bunde, Dustin Büchel, blieb an diesem Tag leider unter seiner Bestleistung. Am Ende reichte seine Weite beim Kugelstoßen von 13,92 m nicht für den Endkampf aus und rutschte damit mit nur 4 cm am Finale sowie an drei weiteren Versuchen vorbei. Ganz unglücklich erwischte es an diesem Tag Jonas Herzog, der über die 60 m Hürden im Vorlauf leider gestürzt ist. Trotz der persönlichen Enttäuschung von Jonas waren am Ende alle Beteiligten froh, dass bei dem Sturz nicht mehr passiert war.
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