RWE Volleys gehen mit Sieg in die Winterpause

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Mit einem glatten 3:0 gegen Ammerland geht es für die RWE Volleys in die Winterpause. (Foto: Tom Schulte)

Am Ende gab es wie immer Standing Ovations von den treuen Bottroper Volleyball-Fans. Die RWE Volleys verabschiedeten sich mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen die VSG Ammerland und der Tabellenführung in die vierwöchige Winterpause der zweiten Bundesliga Nord.

"Es war relativ leichtes Spiel für uns. In Heimspielen haben wir immer den Vorteil, dass unsere Fans uns super unterstützen", freute sich Trainer Goran Aleksov über den glatten Sieg. Und so hatte sein Team in der gerade mal 68 Minuten dauernden Partie keinerlei Probleme mit dem Tabellenvorletzten aus Niedersachsen gehabt. Schnell lag die Bottroper Sechs im ersten Durchgang mit 8:2 in Front. Der wiedergenesene Christian Gosmann baute den Vorsprung durch eine Aufschlagserie weiter aus, Diagonalangreifer Miroslav Jakubov sorgte mit seinen ebenso präzisen wie knallharten Angriffsschlägen für den deutlichen 25:9-Erfolg in Satz eins.

Und auch im zweiten Durchgang demonstrierten die RWE Volleys, dass sie nicht zu Unrecht an der Spitze der zweiten Liga stehen und dominierten den Gegner, der mit einem Rumpfkader ins Ruhrgebiet gereist war, nach Belieben. Marcel Keller Gil zeigte sich hellwach in der Blockarbeit, während Joe Deimeke und allen voran der Slowake Jakubov für die nötigen Punkte sorgten - 25:14 und 2:0-Satzführung für Bottrop.

Ammerland bot nur im dritten Satz Paroli

Erst in Durchgang drei bekamen die rund 350 Zuschauer in der Dieter Renz Halle ein etwas ausgeglicheneres Spiel zu sehen. Die RWE Volleys hatten mit Startproblemen zu kämpfen, die Ammerländer nutzten derweil ihre wenigen Chancen und gingen mit einer knappen 8:7-Führung in die erste technische Auszeit. Doch die Aleksov-Sechs ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, spulte weiter ihr Programm ab und hatte beim Stande von 24:19 fünf Matchbälle auf der Habenseite. Einen von diesen verwandelte schließlich der für Miro Jakubov eingewechselte Lars Geukes zum völlig verdienten 25:22. "Es war das erwartete Ergebnis", erklärte VSG-Coach Torsten Busch, "zumindest haben wir es im dritten Satz geschafft mitzuspielen."

Für die RWE Volleys geht es nun am 12. Januar mit dem Spiel beim Tabellenvierten VC Bitterfeld-Wolfen weiter. Acht Tage später, am Sonntag, 20. Januar, gastiert dann der Tabellendritte SVG Lüneburg ab 16 Uhr in der Bottroper Renz-Halle.

Es spielten: Miroslav Jakubov (Lars Geukes), Jozef Janosik, Joe Deimeke (Moritz Müller), Lennart Bevers, Christian Gosmann, Marcel Keller Gil (Itamar Stein)

Ergebnis: 25:9, 25:14, 25:22
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