RWE Volleys überraschen die Volleyball-Nation

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Selbst in seiner Heimat Israel berichten die Medien über Top-Scorer Itamar Stein (re.). (Foto: Tom Schulte)

Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht? Die RWE Volleys Bottrop konnten als Aufsteiger in der laufenden Bundesligasaison bereits zwölf Punkte sammeln und stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenrang.

Lange Zeit war es ruhig rund um das Ruhrgebietsteam in der Vorbereitung auf die Bundesligasaison 2013/14. Bei den Bottropern waren die wirtschaftlichen Bedingungen lange nicht genau geklärt, so dass die Lizenzierung der ausländischen Spieler bis zum Saisonstart offen war. Mit nur neun Akteuren startete der Erstligaaufsteiger die Mission Klassenerhalt. Junge Spieler wie Mirko Schneider, Lennart Bevers, Christian Gosmann oder Felix Ahr haben kaum Bundesligaerfahrung, dem Team wurde nicht viel zugetraut. Nun überrascht die Mannschaft um Kapitän Jozef Janosik dennoch ganz Volleyball-Deutschland. Denn Bottrop steht aktuell im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, der Vorsprung auf die abstiegsbedrohte Zone ist mehr als komfortabel. Zuletzt gewann die Truppe aus dem Ruhrgebiet auswärts drei Mal in Serie – so auch am vergangenen Sonntag mit einem glatten 3:0 beim VC Dresden.

Itamar Stein ist Top-Scorer der Liga

Absolut überragend tritt seit Saisonbeginn RWE-Spieler Itamar Stein auf. Als gelernter Mittelblocker spielt der Israeli auf der Diagonalposition und das auf allerhöchstem Niveau. Belohnung für seine bisherigen Leistungen sind sieben Auszeichnungen zum besten Spieler der Partie. Obendrein ist der 30-Jährige aktuell Top-Scorer der Liga. Durchschnittlich erzielt Stein pro Satz 5,96 Punkte.

Zum Abschluss des Jahres wartet nun am kommenden Samstag, 7. Dezember, nochmal eine schwierige Aufgabe auf die RWE Volleys. Um 19 Uhr empfängt der Aufsteiger den TV Ingersoll Bühl. Der Tabellendritte hat in dieser Spielzeit erst einmal verloren – und zwar am letzten Spieltag gegen den Zweiten, Generali Haching. Dennoch sind die Bottroper zuversichtlich. So sagt Mittelblocker Felix Ahr: „In einem Heimspiel mit unseren Fans im Rücken ist immer etwas drin.“
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