SV Vonderort schenkt Hobbyliga Bottrop den Punkt!

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Auch einer der besten Akteure war fassungslos! Andreas Ingedorn.
Bottrop: SV Vonderort 1949 | Was war denn da am Wienberg los? Das Tabellenschlusslicht Hobbyliga Bottrop ergaunert sich tatsächlich ein Punkt von den favorisierten Kicker des SV Vonderort. Seit Anfang des Jahres zeigten sich die Weinberg – Löwen in bestechender Form und nun diese „gefühlte Niederlage“. „Das Spiel als Platzduell war im Vorfeld schon wegen der Thematik brisant. Man hätte dort wieder einmal ein Ausrufezeichen in puncto sportlichen Erfolg setzen können!“, so die Stimme des Trainers von Vonderort.

Bereits von Beginn an war die Leistung nicht die der vergangenen Wochen. Man ließ sich auf die teils unsportlichen Nickeligkeiten ein und folgte der Ausrichtung des Gegners. Anstelle von konsequentem Kurzpassspiel, beispielhaft gegen SSV 51 oder SF 08/21, bestanden die Spielzüge fast nur aus hohen Bällen, die durch die Spieler erlaufen werden mussten. Auch begünstigt durch viele Fehlentscheidungen des Offiziellen und ausgebliebenen Verwarnungen, stand diese Begegnung unter keinem guten Licht.
So gingen dann beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Der Trainer der Vonderorter, Richard Hönscheid, ließ seine Jungs kaum Luft zum atmen und zitierte seine Elf rasch in die Kabine. Mit dem Appell an die vergangenen Spiele und das Erreichen des Saisonzieles, wurde Besserung gefordert.
Die zweite Hälfte begann spielerisch betrachten im Sinne des Trainers. Aus guten Spielzügen resultierten dann die Treffer zum 1:0 und 2:0 durch Moris Schmidt und Mike Much. Man hätte auch noch deutlicher in Front gehen können, aber die Chancenausbeute war negativ. Doch was dann folgte, ließ die Verantwortlichen brodeln. Egoismus und mangelndes Spielverständnis in einem überlegendem Spiel begünstigten die beiden Treffer zum Ausgleich in den Schlußminuten.
„Wer so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, wer so selbstsicher und teilweise arrogant auf den Platz kommt, als würde es hier ein Selbstläufer werden, der muss wirklich mal wach geschüttelt werden. Und genau das ist jetzt geschehen. Wir haben ganz klar die Punkte her geschenkt.“, kritisierte der sportliche Leiter Sascha Haberstroh den Auftritt der Vonderorter. Auch der Spielführer des SV Vonderort, Martin Cholewa, war geschockt: „Es wurde mehrfach gemahnt, das man nicht in der Lage sei, gegen vermeintlich Schwächere Gegner sein Spiel auf zu ziehen. In dieser Begegnung haben wir es erneut bewiesen. Wir haben die Punkte ganz klar verschenkt.“
Sportliche Leitung und Trainer des SVV stehen nun ziemlich ernüchternt da: „ Nun liegt die Bringschuld bei den Akteuren. Wer zeitweise vom oberen Tabellendrittel oder gar Aufstieg redet und gesprochen hat, der sollte jetzt mal 100 Prozent Leistung bringen. Genau das werden wir unsern Jungs jetzt klar machen. Der SVV steht gerne für seine Truppen ein, aber jetzt fordern wir eine enorme Leistungssteigerung!“
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