Vonderorts´ Zweite ballert sich in einen Rausch! Ein Wahnsinns Spiel am Bottroper Wienberg gegen Dostlukspor 3!

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Kapitän und Torwart Apo! Sensationelle Paraden hielten Vonderort im Spiel
Bottrop: SV Vonderort 1949 | Wer vermochte es schon am Anfang der Saison glauben. Die Zweite Mannschaft war die Lachnummer im Bottoper Fußball. Doch am Samstag haben die Kämpfer um Kapitän Abdullah Üst (Apo) Moral und Kampesgeist bewiesen und drehten Ihre Partie mit vielen Höhen und Tiefen, aber mit dem besseren Ende für Vonderort. Eingeleitet durch eine sensationellen Fallrückzieher zum 1:0 durch Stürmer Robin Junghänel, der den Ball so optimal traf, dass der Keeper von DSB nur staunen konnte. Jedoch hielt die Freude über diesen Treffer nicht lange an, denn wie so oft kassierte Vonderort schnell die Antwort durch individuelle Fehler in Form von drei Gegentreffern. So zogen die Kicker von der Beckstrasse mit 3:1 davon. Vonderort fing sich dann wieder einigermaßen und konnte das Spiel etwas verwalten. Dann geschah eine kleine Sensation! Spieler Mohammed El Moussa, der erst seit wenigen Wochen vom rechten Verteidiger zum Mittelfeldakteur umfunktioniert wurde, traf per Doppelpack innerhalb von 3 Minuten zum Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt war das Unentschieden nicht gerechtfertigt, aber glücklich. Jetzt drehten die Wienberg Löwen in Person von Sebastian Böhm und Björn Brandl nochmals auf und schossen Ihre Mannschaft vor der Halbzeit zu einer komfortablen 5:3 Führung. Nach der Halbzeitpause schienen die Vonderorter Jungs sich dann zu sicher und dachte wohl es würde ein Selbstläufer werden. Doch man hatte scheinbar den Gästestürmer mit der Nummer 15 vergessen. Dieser hatte in der ersten Hälfte schon einen lupenreinen Hattrick hingelegt und so knallte er den Ball sage und schreibe noch viermal in einer Serie zur erneuten 7:5 Führung in die Maschen. Würde sich Vonderort davon erholen? Die Antwort lautete „ja“! In der 57. Minute entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, welcher von allen mehr als gerecht empfunden wurde. Kapitän und Torwart Apo kam selbstbewusst zum Punkt und wollte den Elfmeter persönlich versenken um die Mannschaft wach zu rütteln und erneut zu motivieren. Vier Schritte Anlauf und der Keeper von DSB wurde verladen und so lupfte Meister Üst den Ball über das linke Bein des springenden Torhüters der Gäste in die Mitte des Tores zum Anschlusstreffer. Unter tobenden Applaus brüllte Apo Üst beim Gang zurück in die eigenen Kiste seine Anweisungen heraus und rüttelte alle Spieler wach! Dies war scheinbar der Schlüssel für eine sensationelle Aufholjagd! Mit einem ebenfalls lupenreinen Hattrick zerstörte Mike Much die Hoffnung von Dostlukspor am Wienberg zu gewinnen. 9:7 hieß es dann nach 70 Minuten. Ab der 75. Minute ließen es die Vonderorter dann ruhig angehen und die Gegner hatten auch nichts mehr dagegen zu setzen. So fielen dann noch zwei Traumtore durch Dominik Heidemann und Sebastian Böhm in der 80. Und 90. Minute. Dominik Heidemann knallte den Ball aus gut 35 Metern in den linken Gibel und Sebastian Böhm versenkte eine Flanke von rechts per Flugkopfball zum 11:7- Endstand. „Mit unserem Kapitän Apo haben wir heute einen der Besten Leute auf dem Platz gehabt. Ersteinmal verhinderte er noch mindestens 5-6 weitere Gegentreffer und seine Reaktion mit dem Elfer und dem emotionalen Ausbruch war schon Weltklasse! Dann Mohammed, der von Beginn an beim Team ist, sich so stark entwickelt hat und sich mit zwei Treffern dafür belohnt, ist aller Ehren wert. Aber man muss heute die ganze Truppe enorm beglückwünschen. Das war ein tolles Schützenfest für alle Zuschauer in unserem letzten Heimspiel für die Zwote. Das tolle ist, wir könnten mit einem Punkt im letzten Meisterschaftsspiel nächste Woche sogar den letzten Platz verlassen!“, so der Nachsatz der sportlichen Leitung Hönscheid und Haberstroh. Wir wünschen Vonderort viel Glück für die neue Saison.
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