Abschied von Krakau - Schülergruppe blickt zurück auf eine erfüllte Woche

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Seit letztem Montag stellen wir hier Auszüge aus den Reistagebüchern der Castrop-Rauxeler Gesamtschülergruppe vor. Mittlerweile sind alle wieder gesund und sicher gelandet.

Heute zum Abschluss der Reihe:



Abschied von Krakau
Unser letzter Tag in Polen (Krakau) hat begonnen mit einem guten Frühstück im Hotel Demel.
Wir haben uns von unserem Guide Anna verabschiedet, nahmen unsere Koffer und fuhren mit dem Bus vorerst in einen jüdischen Bezirk von Krakau. Dabei hat unser zweiter Guide Barbara uns durch den Bezirk geführt. Wir besuchten eine jüdische Synagoge und einen jüdischen Friedhof. Barbara erzählte uns einige Besonderheiten in Bezug auf jüdische Bestattungen und jüdische Gräber und hat uns eine Geschichte erzählt. Als Fazit wurde uns übermittelt: gläubige Juden, wenn sie Gutes tun – reden nicht darüber und erwarten keine Gegenleistung. Nachdem wir mit dem Rundgang im jüdischen Bezirk fertig waren, überraschte uns Barbara mit einem Highlight: wir besuchten den Drehort des Films ‘’Schindlers Liste’’. Dann hatten wir eine 45-Minütige Pause, in der wir uns auf den Flug vorbereitet haben und eine polnische Spezialität namens Zapiekanki gegessen haben. Danach gingen wir zum Bus und fuhren zum Flughafen. Eigentlich war unser Flug um 15:05 Richtung Dortmund, aber unser Flug verspätete sich um 15 Minuten. Als wir am Dortmunder Flughafen ankamen, wartete der nächste Bus auf uns und wir fuhren zurück nach Castrop-Rauxel, wo uns unsere Eltern mit Freude empfingen. Im Grossen und Ganzen war der Ausflug sehr interessant und informativ. Wir konnten sehr viele Erfahrungen an authentischen Orten machen, wo sich uns die Zusammenhänge um den zweiten Weltkrieg verdeutlichten. Vor allem konnten wir an den von uns besuchten Orten das Elend der jüdischen Bevölkerung, ihre Ängste und Gefühle nachvollziehen.
Aber wir hatten auch alle sehr viel Spaß, es wurde sehr viel gelacht, was uns half, die Erfahrungen besser zu verarbeiten. Diese Studienfahrt ist unbedingt zu empfehlen und sollte an Schulen immer weiterhin stattfinden.

Ayse, Michelle, Alanna, Nicole und Lisa

Abschliessend möchten wir uns bei den folgenden Personen, Institutionen herzlich bedanken:

1. dem Zeitzeugen Jerzy Fijolek
2. Bethe-Stiftung
3. Deutsch-polnisches-Jugendwerk
4. Frank Schwabe (MdB)
5. Sparkasse Vest
6. Volksbank Waltrop
7. Fördervereine der Janusz-Korczak-Gesamtschule und der Willy-Brandt-Gesamtschule
8. IBB e.V. Dortmund
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