Das Erfolgsrezept von ‚Castrop kocht über’? Die Mischung macht’s.

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Und eh man sich versieht, ist auch „Castrop kocht über“ schon wieder vorbei!
Monatelange Planung und tagelange Aufbauten gingen dem Start am vergangenen Mittwoch wie immer voraus. Besonders der erstmalig eingesetzte Magic Sky Schirm brauchte aufgrund seiner Größe und Gestaltung doch seine Zeit, um errichtet zu werden. Sicherlich ist bei der 23. Auflage des Stadtfestes vieles Routine, was die Basisarbeiten angeht. Die sieben Gastronomen kennen sich gut, sind seit Jahren miteinander arbeitstechnisch vertraut und müssen nicht mehr beständig bereden, was zu tun ist. Kurze Gespräche bei kleinen Rundgängen über den Marktplatz, für vielmehr bleibt im laufenden Geschehen kaum die Zeit.
Um jeden Tag einen reibungslosen Ablauf hinzubekommen, arbeiten rund 200 Menschen in Schichten für die Gäste.
Immer mittendrin im Geschehen: Bubi Leuthold. Als Hauptorganisator bündelt, koordiniert und managt er seit Jahren die gesamte Großveranstaltung und besucht im Laufe des Jahres die ein oder andere Messe, um immer wieder Neues bei Ckü einfließen zu lassen. Nebenbei laufen natürlich schon die Vorbereitungen für den in Kürze anstehenden Geierabend bei Tante Amanda, das Dortmunder Spiegelzelt und die Vorbereitungen des kulinarischen Adventskalenders. Man wundert sich, wie das alles unter einen Hut zu bringen ist. Aber anscheinend klappt es wunderbar, denn Bubi Leuthold macht zumindest den Eindruck, dass er völlig tiefenentspannt ist. Immer ruhig, immer freundlich. Am Ende des langen Samstages, nachdem Seven Cent den Marktplatz mit mehreren tausend Menschen gerockt hat,
ist er sogar kurz vor Mitternacht noch zu einem Fazit bereit: „Wir sind alle zufrieden, obwohl uns das Wetter am Mittwoch einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Besonders schade war es um das Feuerwerk, das erstmalig auf den Eröffnungstag verlegt war. Zumindest wurden die trotz des Regens verbliebenen Zuschauer für ihr Bleiben belohnt. Die anderen Tage liefen aber einfach super und der morgige Sonntag wird aufgrund des guten Wetters auch gut laufen. “
Auch wenn die Gespräche auf dem Marktplatz sich dem Ende neigten, war aber noch lange nicht Schluss im nächtlichen Castroper Geschehen. Besonderer Beliebtheit erfreute sich das Parkbad Süd, in dem man, nach langem Anstehen in noch längeren Warteschlangen, bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern konnte.

Die allerlängsten Warteschlangen gab es allerdings vor den ‚stillen Örtchen’, hier wäre der einzige Wunsch nach Veränderung anzusiedeln. Für das nächste Jahr: Bitte mehr davon, ansonsten kann alles bleiben, wie gehabt.

Fotos: Peter Berg, Auffenberg
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