Grundstein gelegt: Start für den Bau des neuen Proben- und Logistikzentrums des WLTs

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Günter Wohlfarth (l.), geschäftsführender Direktor, und Intendant Ralf Ebeling auf der Fläche, auf der der Grundstein für das Proben- und Logistikzentrum gelegt wurde.

"Dann müssen wir nicht mehr für jeden Tisch oder jeden Stuhl nach Herne", freut sich Volker Vohs vom Hauspersonal des Westfälischen Landestheaters (WLT) über das neue Proben- und Logistikzentrum, das auf dem ehemaligen Ascheplatz der SG Castrop entstehen soll. Gestern (4. April) erfolgte die Grundsteinlegung.

Noch lagern die Requisiten und Kulissen des WLT nämlich in Herne-Holsterhausen. "Das sind 20 Kilometer hin und zurück", erläutert Vohs' Kollege Hans-Jörg Dickhoff. Künftig können sie das Kulissenlager fußläufig erreichen, wenn bei den Proben mal wieder dieses und jenes ausprobiert wird.
Auch mit seinen Proberäumen rückt das WLT direkt an den Europaplatz heran. Von einem Quantensprung sprach Günter Wohlfarth, geschäftsführender Direktor, während des Festakts angesichts der Tatsache, dass in dem neuen Probenhaus zwei Proben gleichzeitig stattfinden können. Zusätzlich zu dem Proben- und dem Lagergebäude wird auf dem Gelände eine Freifläche für das Containerverteilsystem und die Transportfahrzeuge des Theaters entstehen.

Eröffnung für Ende November geplant

Ende November, so hofft man beim WLT, sollen das Proben- und Logistikzentrum, in dessen Bau 1,5 Millionen Euro investiert werden, offiziell eröffnet werden. "Wir sind gut beraten, es zu schaffen, denn wir haben die Mietverträge der Außenbetriebsstätten zum Jahresende gekündigt", sagt Wohlfarth.
Als Verbindung dafür, "was gestern war, heute ist und morgen sein wird", so Intendant Ralf Ebeling, wurde eine Zeitkapsel im Grundstein eingemauert. Sie enthält unter anderem ein Jahresprogramm, die Augenbinde des "Prinzen von Homburg", die Regiebücher der Stücke "Tschick" und "Woyzeck" sowie zwei aus den Böden der bisherigen Probebühnen herausgebohrte Holzstücke.

Bodensanierung abgeschlossen

Die Sanierung des mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) verseuchten Bodens sei mittlerweile abgeschlossen, so der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt. Die geforderte Asphaltierung der unbebauten Restfläche werde in den nächsten Monaten folgen. Hier könnte ein Parkplatz angelegt werden, so Dobrindt.
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