Kulturrucksack: Förderprogramm für Jugendliche wird 2017 fortgesetzt

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Melanie Heine (v.l.), Kulturrucksack-Beauftragte sowie Leiterin des Bereichs Kultur, Weiterbildung und Qualifizierung, Kulturdezernent Michael Eckhardt und Ulli Müller vom Jugendzentrum BoGi's Café berichteten über das abgelaufene Kulturrucksack-Jahr.

Im Moment ist der Kulturrucksack leer, der mit Mangas, Parkour, Improtheater und YouTube-Videos gefüllt war. Aber nachdem er in diesem Jahr mit großem Erfolg von rund 100 Kindern und Jugendlichen erstmals ausgepackt wurde, soll das Kulturförderprogramm 2017 fortgesetzt werden. Dann stehen auch neue Aktivitäten wie 3D-Streetart, Didgeridoo und Capoeira zur Auswahl.

Kulturrucksack NRW ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Familie, Jugend, Kultur und Sport, das sich an zehn- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche richtet. „Damit sollen sie auf Kulturformate neugierig gemacht werden“, erläutert Melanie Heine, Kulturrucksack-Beauftragte sowie Leiterin des Bereichs Kultur, Weiterbildung und Qualifizierung. Das betrifft die Hochkultur wie Musik und Theater ebenso wie jugendkulturelle Ausdrucksweisen wie Parkour und YouTube-Videos.100 Kinder nahmen teil
Rund 100 Kinder und Jugendliche, darunter viele, die bisher noch keinen Kontakt zu den Kinder- und Jugendzentren hatten, kamen 2016 zu den Großveranstaltungen, bei denen meist fünf, sechs Workshops angeboten wurden, die bei Interesse zu kostenlosen Folgeveranstaltungen oder gar -reihen führten.
So fanden das ganze Jahr über Zeichenkurse für Manga-Fans statt, abenteuerlustige Jugendliche konnten sich in der Trendsportart Parkour üben, während wieder andere in einer Literaturwerkstatt einen gemeinsamen Mystery-Krimi verfassten.

Ab Februar geht es weiter

2017 soll das Kulturrucksack-Programm, an dem die Volkshochschule, das Westfälische Landestheater sowie das Team Jugendarbeit beteiligt sind, weitergehen. Die erste Großveranstaltung, bei der die Jugendlichen wieder aus verschiedenen Angeboten auswählen können, soll voraussichtlich Anfang Fe-bruar stattfinden.
„Dann wollen wir dezentraler werden und die Projekte auf die Stadt verteilen“, kündigt Heine an. Neben dem BoGi's Café und dem Trafo wollen 2017 auch das Café Q, das Café Frosch und das Marcel-Callo-Haus zu Standorten des Kulturrucksacks werden.
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