Susan Kent rockt das Adventszelt

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Foto Adventszelt, P.Berg (Foto: Peter Berg)

Halbzeit im Zelt.
Am gestrigen 12. Abend zeigte sich das Adventszelt von seiner allerbesten Seite. Ein nahezu ausverkauftes Haus und ein absolutes Künstler-Highlight: Susan Kent mit ihrer Parodie Show „Divas Live“ sorgten dafür, dass der gestrige Abend wohl einer der schönsten gewesen sein dürfte. Einen schöneren Abschluss hätte die erste Hälfte des Satirischen Adventskalenders gar nicht haben können
Die ‚One-Woman-Show’ ist ja in Wirklichkeit eine Many-Women-Show.
Ein musikalischer Spaziergang durch die Divenlandschaft im Showbusiness: Trude Herr, Shirley Bassey, Gloria Gaynor, Nina Hagen , Nena, Andrea Berg, Madonna, Beth Ditto, Shakira, Lady Gaga und die Frau vom Nicki (Nikolaus) – allesamt wurden sie mit blitzschnellen Kostümwechseln von Susan Kent in Szene gesetzt.

Humorvolle Gesangsparodien

Mit humorvollen Gesangsparodien und launiger Moderation zieht Susan Kent die von ihr dargestellten Gesangsstars mehr oder weniger liebevoll durch den Kakao. „Angela Merkel“ und „Heidi Klum“ hatten ebenfalls kleine Gastauftritte und sorgten für lustige Überleitungen zwischen den Gesangsstücken. Die Musik an sich war natürlich wieder absolut beeindruckend. Da alle ausgewählten Musikstücke den Zuhörern scheinbar bestens bekannt waren, konnte Susan Kent auf einen recht großen „Background-Chor“ zurückgreifen. Das Zelt stand nahezu Kopf, auf seinem Platz gesessen hat zumindest zwischendurch fast niemand mehr. Zwischenapplaus und Standing-Ovations für die Hommage an die verstorbene Whitney Houston ließen keinen Zweifel daran, dass Susan Kent wirklich begeisterte. Was einige vielleicht nicht wissen, sie ist ausgebildet im klassischen Gesang und beherrscht zudem ein breitgefächertes Repertoire, das von Country, Schlager, Rock und Pop bishin zum Jazz reicht. Und: sie singt immer live.

So viele „Überminuten“ wie bei der gestrigen Show hat es im Adventszelt wohl auch noch nicht gegeben. Nach über einer Stunde Darbietung setzte der Moderator dem Ganzen dann ein launiges Ende „Also für 3 Euro muss aber auch irgendwann mal Schluss sein“…. Recht hat er ja, aber schade war es dennoch. Das Publikum hätte wohl gerne noch Stunden so weitergemacht. Und der Künstlerin schien es offensichtlich auch gut zu gefallen. Bleibt zu hoffen, dass sie uns beim Satirischen Adventskalender im nächsten Jahr wieder beglückt.
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