Altstadtmarkt: "Fit für die Zukunft"

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„Für 2015 sieht es noch entspannt aus. Spannender wird es dann 2016“, sagte EUV-Chef Michael Werner mit Blick auf die Umgestaltung des Altstadtmarktes. Beim dritten Workshop, dieses Mal mit Geschäftsleuten und Anwohnern der Altstadt, wurde ein erster Aufschlag bezüglich der Abwicklung der Baumaßnahme gemacht.

Nächstes Jahr, nach „Bühne raus“ im Juni, werden die Kanalbauarbeiten entlang der Sparkassenseite mit abschließender Oberflächengestaltung in Angriff genommen. „Wir werden Gas geben und planen drei Monate für die Maßnahme ein. Das ist ambitioniert“, weiß Michael Werner.

Veranstaltungen wie die Frühjahrskirmes (17. bis 20.4.), Castrop kocht über (3. bis 7.6.) und Bühne raus (19. bis 21.6.) sollen wie geplant stattfinden. Die Herbstkirmes (18. bis 21.9.) durchzuführen, werde eng, aber es sei machbar.

Der 1. März 2016 ist der früheste anvisierte Beginn der Baumaßnahme „Altstadtmarkt“. Der Umbau hat Folgen für die im Jahr 2016 geplanten Veranstaltungen auf dem Marktplatz. „Wenn die Formate bleiben, hätten wir eine gestückelte Bauphase“, machte Bürgermeister Johannes Beisenherz deutlich. „Verlagerung oder Ausfall?“, ist daher die Frage, die es in Absprache mit den Betreibern und Beschickern zu beantworten gilt.

Es sei wichtig, dass die Baumaßnahme zügig vorangehe, sagte Cityring-Vorsitzender Matthias Zimmer. Allein die Kanalbaumaßnahme im Februar dieses Jahres habe die Einzelhändler rund 30 bis 40 Prozent Umsatz gekostet.
Man werde versuchen, die Maßnahme „so zügig und so verträglich wie möglich durchzuführen“, so der Bürgermeister.

„Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun. Wir müssen die Durststrecke der Bauzeit irgendwie über die Bühne bringen und das werden wir in enger Abstimmung tun“, sagte der Technische Beigeordnete Heiko Dobrindt.
Dass regelmäßige Treffen zwischen der Bauleitung und den Einzelhändlern geplant sind, kam bei den Anwesenden gut an. Zudem plane man einen Infopunkt auf dem Marktplatz, der über die Maßnahme informiere.

Auch sei es wichtig, dass Parkplätze vorgehalten würden, die Geschäfte während der Bauphase erreichbar seien, die „Anfahrbarkeit“ funktioniere und dies auch nach außen kommuniziert werde, so die Anregungen.

„Es wird Lärm und Staub geben“, weiß Michael Werner. „Am Ende werden wir eine Platzfläche haben, die fit für die Zukunft ist, einen hohen Gebrauchswert hat und ein großes Plus an Aufenthaltsqualität bietet“, meinte Johannes Beisenherz.
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