"Bahn testet am lebenden Menschen!"

Warten am Westring. Archivfoto: Zigan

Vor der Bahnschranke am Westring stauen sich weiterhin die Autos. Wartezeiten von 15 Minuten sind keine Seltenheit, weil zwischen zwei Zügen die Schranken nicht geöffnet werden. Obwohl es zwischen Deutscher Bahn und Stadtverwaltung Gespräche sowie einen Ortstermin gab, hat die Bahn noch immer keine Lösungsvorschläge unterbreitet, wie der von Bürgern, vor allem aber von der Feuerwehr als unhaltbar eingestufte Zustand beseitigt werden soll.

Hauptproblem ist, dass Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatzfall den Ortsteil Pöppinghausen nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit von acht Minuten erreichen können.
Jetzt hat sich auch Bodo Möhrke, Schlossherr auf Bladenhorst, zu Wort gemeldet. "Ich möchte mir nicht ausrechnen, wie lange die Notdienste bei dieser momentanen Schrankenanlage zum Beispiel zum Schloss Bladenhorst oder zum Gestüt Forstwald benötigen, wenn Pöppinghausen schon schlecht erreichbar ist." Seit rund einem halben Jahr "probiert die Bahn ein neues Schrankensystem am lebenden Menschen aus."
Kritik habe es genug gegeben, "geändert hat sich bisher leider nichts", so Möhrke. Die Bahn verfüge über 100 Jahre Erfahrungen mit Schrankensteuerungen. Aber am Westring führe "das katastrophale Ergebnis täglich zu massivem Frust bei mehreren Hundert Verkehrsteilnehmern."

Zudem habe man "am Westring mehrfach erfolglos probiert, den Bahnübergang für Fahrzeuge ebenerdig, das heißt ohne integrierte Sprungschanzen, zu gestalten." ^red

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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