Bauarbeiten an der Oberen Münsterstraße verzögern sich

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Um etwa zwei Wochen werden sich die Bauarbeiten am Bahnübergang verzögern. (Foto: Möhlmeier)

„Seit Tagen wird an der Baustelle am Bahnübergang Obere Münsterstraße nicht gearbeitet“, stellte Hautarzt Karl-Heinz Brune, der seine Praxis am Münsterplatz hat, Mitte der Woche fest. Er befürchtete daher, dass sowohl die Ärzte des Ärztehauses als auch ihre Patienten den dortigen Parkplatz länger als angekündigt nicht würden nutzen können.

Tatsächlich werde sich die Erneuerung der Trinkwasserleitung verzögern, erklärt Gelsenwasser-Sprecherin Heidrun Becker. Ursprünglich sollten die am 4. November begonnenen Arbeiten Anfang der kommenden Woche beendet sein. Nun werden sie voraussichtlich bis zum 5. Dezember andauern.
„Bei den Arbeiten ist ein Problem aufgetreten“, so Becker. Es habe sich herausgestellt, dass die Inkrustrationen in der alten Leitung, etwa durch abgelagerte Mineralien, so ausgeprägt seien, dass die neue Leitung nicht eingezogen werden konnte. „Wie stark die Verkrustungen sind, lässt sich erst feststellen, wenn man mit den Arbeiten begonnen hat.“
Normalerweise würden diese Ablagerungen mit einem Krätzer entfernt. Dies sei aber mit Erschütterungen verbunden, so dass diese Methode wegen der Nähe zur Bahnlinie nicht umzusetzen gewesen sei. „Stattdessen mussten wir eine Spezialfirma engagieren, die die Leitung mit Hochdruck gereinigt hat. Das war aber nicht von einem auf den anderen Tag möglich“, erklärt Becker. Mittlerweile sei dies aber erledigt, so dass nun an der Erneuerung der Trinkwasserleitung weiter gearbeitet werde.
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