Baugrund (noch) nicht tragfähig

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Der Baugrund für das Multifunktionshaus an der Freiheitstraße 23 in Henrichenburg muss erst tragfähig gemacht werden. Foto: Möhlmeier

An der Freiheitstraße in Henrichenburg entsteht, wie berichtet, auf dem Grundstück Freiheitstraße/Gevelskamp auf 3.500 Quadratmetern ein Multifunktionshaus. "Wir hoffen, dass wir in diesem Herbst den Rohbau fertig haben werden", sagt Investor Hein Send.

Aktivitäten gab es auf dem Grundstück bereits. Diese hatten aber noch nichts mit dem eigentlichen Bau zu tun. "Es wurden Bohrungen vorgenommen und mit Sonden nach Fliegerbomben gesucht. Es ist alles okay", so Hein Send.

Der Baugrund für das gestaffelt angelegte Geschäfts- und Wohngebäude muss indes erst tragfähig gemacht werden. "Bis Anfang des 20. Jahrhunderts verlief die Emscher unmittelbar nördlich der Freiheitstraße. In der geologischen Karte von 1933 wird das Baugrundstück von einem Bach durchquert, der dann in die Emscher mündete." Der vorhandene Baugrund sei laut Bodengutachten nicht tragfähig genug. "Daher muss eine Baugrundverbesserung erfolgen", erklärt Send. "Die wirtschaftlichste und sichere Gründung erfolgt durch einen Rüttelstopfverdichtung. Bei diesem Verfahren werden durch Tiefenrüttler unter den Fundamenten die gering tragfähigen Böden selber verdichtet, und es werden durch Beifügen von Kies und Schotter Kiessäulen erzeugt, auf denen die Neubaufundamente sicher gegründet werden." In dieser Woche werden 335 Stück Rüttelstopfverdichtungen im Bereich der späteren Fundamente erstellt.

Mieter für das Multifunktionshaus gibt es bereits. Wie berichtet, wird Rossmann ebenerdig ins 880 Quadratmeter große Ladenlokal ziehen. "Es entsteht ein moderner Rossmann-Markt." Angeboten werde das "typische Rossmann-Sortiment", erklärt eine Rossmann-Sprecherin auf Stadtanzeiger-Nachfrage. Die Zahl der Mitarbeiter stünde noch nicht fest. "In der Regel entstehen sechs bis zwölf Arbeitsplätze."
Neben Rossmann werden Ärzte, Büros, Caritas und die vergrößerte Burg-Apotheke mit Großhandelslager ins Gebäude ziehen. Der obere Bereich des maximal viergeschossigen Gebäudes ist für das betreute Wohnen vorgesehen.
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