Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Deininghausen: 20-Jähriger festgenommen

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Auf das ehemaligen Gebäude des Jugendzentrums D-Town wurde am Samstag (31. Oktober) ein Brandanschlag verübt. Bekanntlich wird das Gebäude derzeit hergerichtet, um vorübergehend rund 100 Flüchtlinge unterzubringen.

Die Polizei wurde gegen 23.30 Uhr alarmiert. Nach den ersten Ermittlungen wurde eine Glasscheibe eines Fensters im Erdgeschoss eingeworfen und durch einen Brandsatz ein Plastikeimer in Flammen gesetzt.

Die Feuerwehr löschte den Brand. In dem stark verrußten Raum seien keine weiteren Beschädigungen festgestellt worden. Die polizeiliche Ermittlungen in alle Richtungen dauern an.


Update: 20-Jähriger festgenommen:
Die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund:
"Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Brandanschlag auf die zukünftige
Flüchtlingsunterkunft in Castrop-Rauxel Deininghausen konnte nach
Zeugenaussagen am Sonntag (1. November) in den frühen Abendstunden
ein 20-jähriger Castroper vorläufig festgenommen werden. Aufgrund
dieser Aussagen in Verbindung mit zwischenzeitlich vorliegenden
Sachbeweisen richtet sich ein dringender Tatverdacht gegen den
Beschuldigten. Er bestreitet in seiner polizeilichen Vernehmung
jegliche Tatbeteiligung.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen geht die
Staatsanwaltschaft bzw. Polizei von keinem fremdenfeindlichen
Hintergrund der Tat aus. Hintergrund der Tat sind nach dem
derzeitigen Ermittlungsstand Beziehungsstreitigkeiten. Bei der
zukünftigen Flüchtlingsunterkunft dürfte es sich um ein zufällig
ausgesuchtes Brandobjekt gehandelt haben. Die Tat erfolgte unter
Verwendung von Brandbeschleuniger.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat beim Amtsgericht Dortmund
einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten
wegen Verdachts der Brandstiftung gestellt. Das Amtsgericht erließ
einen entsprechenden Haftbefehl."
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