Bürgerbeteiligung: Darlehen in Höhe von 385.000 Euro fürs Windrad

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Die neue Windkraftanlage auf Schwerin.

Am Donnerstag (30. Juni) lief die Frist ab, um in das neue Windrad auf Schwerin zu investieren. Am letzten Tag gingen noch 18 Verträge von Bürgern ein, so dass Anteile im Gesamtwert von mindestens 385.000 Euro gezeichnet wurden. Somit liegen die Investitionen knapp unter der Höchstgrenze von 400.000 Euro.

"Damit haben wir unser Ziel erreicht. Das war ein schöner Erfolg", erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Werner und schloss nicht aus, dass kurz vor Toresschluss noch ein, zwei weitere Verträge abgeschlossen worden seien.
Die Beteiligungsmöglichkeit, die knapp 100 Anleger nutzten, sei jedoch weniger eine Sache der Finanzierung als vielmehr ein Element gewesen, um die Windkraftanlage und das Thema Ökostrom bekannter zu machen.

Zweites Windrad geplant

Beim zweiten Windrad-Projekt der Stadtwerke soll es wieder eine Bürgerbeteiligung geben. Darüber, wann und wo die zweite Anlage errichtet wird, hüllte sich Werner noch in Schweigen. "Wir sind in den Endverhandlungen mit dem Grundstückseigentümer."
Die Anlage auf Schwerin läuft seit dem 23. März und hat mittlerweile eine Million Kilowattstunden (kWh) Strom produziert. Die jährliche Prognose liegt bei sechs Millionen kWh. "Die besten Windwerte gibt es im Herbst und Winter, im Frühjahr und im Sommer sind es weniger", erklärte Werner, dass es aber noch zu früh sei, aus dem bisherigen Ertrag ein Fazit zu ziehen.
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