Bunte Weihnachtsfreude: Hilfe für arme Kinder in Osteuropa

Anzeige
Jette (v.l.), Sverre, Sammy, Liv und Ben freuen sich jetzt schon auf Weihnachten. Dafür, dass sich auch arme Kinder in Osteuropa darauf freuen können, sorgt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. (Foto: Thiele)

„Oft ist es das einzige Weihnachtsgeschenk, das die Kinder bekommen“, weiß Angelika O‘Donnell. Seit Jahren engagiert sich die Apothekerin für die Hilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und ruft Castrop-Rauxeler auf, sich daran zu beteiligen.

Bis Samstag (15. November) läuft die Aktion von „Geschenke der Hoffnung“, einer international tätigen, christlichen Hilfsorganisation. Bis dahin können Castrop-Rauxeler, die armen Kindern in osteuropäischen Ländern, wie Weißrussland, Moldawien und Rumänien, eine Freude zu Weihnachten bereiten möchten, ihre Päckchen abgeben. Sie werden sowohl in der City-Apotheke, Münsterstraße 1c, als auch in der Lavendel-Apotheke, Wittener Straße 40, entgegengenommen.
„Der Schuhkarton sollte schön gefüllt sein“, erklärt Angelika O‘Donnell. Idealerweise entscheiden sich die Schenkenden für eine bunte Mischung aus Praktischem (zum Beispiel Mütze und Handschuhe), Spielzeug und Süßigkeiten. Dabei sollten die Aktionsteilnehmer sich überlegen, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen beschenken möchten und welcher Altersgruppe (zwei bis vier Jahre, fünf bis neun Jahre, zehn bis 14 Jahre) das Kind angehören sollte. „Bei größeren Kindern sind zum Beispiel auch Schulsachen oder Hygieneartikel gern gesehen“, sagt O‘Donnell.
Beim Packen gilt es jedoch, einige Vorschriften zu beachten. So sollte der Schuhkarton weihnachtlich eingepackt werden. „Aber Deckel und Unterteil separat, damit der Zoll hineingucken kann“, macht O‘Donnell aufmerksam. Außerdem sollten die Weihnachtspakete nichts Zerbrechliches und keine nusshaltigen Nahrungsmittel enthalten. Wegen dieser und weiterer Bestimmungen empfiehlt Angelika O‘Donnell den Schenkenden, sich vorab einen Informationsflyer in der Apotheke abzuholen.
Alle Aktionsteilnehmer werden gebeten, neben dem Päckchen eine Summe von sechs Euro für den Transport zu entrichten. „Das ist aber kein Muss. Die Pakete werden auf jeden Fall weitergeleitet“, so Angelika O‘Donnell.
Letztes Jahr konnte die Apothekerin etwa 220 Schuhkartons, die die Castrop-Rauxeler gepackt hatten, an die Hilfsorganisation „Geschenke der Hoffnung“ übergeben. Für dieses Weihnachtsfest hofft sie auf ein ähnliches Ergebnis.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.