Donald Trump wird US-Präsident: CDU-Bundestagsabgeordneter warnt vor "Hysterie und Fatalismus"

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Donald Trump zieht ins Weiße Haus ein. Foto: Susan Sterner, via Wikimedia Commons

Es ist amtlich: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. „Das Ergebnis der US-Wahl ist eindeutig, auch wenn es vielen in Deutschland nicht gefallen mag", sagt Sven Volmering, heimischer CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag,

"Donald Trump wird ab dem 20. Januar 2017 als demokratisch gewählter Präsident der Vereinigten Staaten agieren. Dies gilt es zu respektieren. Pauschale Verurteilungen der Amerikaner sind absolut fehl am Platze", so Volmering. Die amerikanische Gesellschaft sei zutiefst gespalten. Es werde erforderlich sein, dass Donald Trump als Präsident anders agiere als er das als Kandidat getan habe. Seine Siegesrede habe erste Signale gesetzt, der Taten folgen müssten.

Bei aller Enttäuschung über das Ergebnis warne er vor Hysterie und Fatalismus, betont Volmering. "Auch ein Präsident Trump ist an Verträge und die Verfassung der Vereinigten Staaten gebunden. Die Realität wird ihn sehr schnell einholen. Wer den Senat der USA kennt, weiß, dass dieser selbstbewusst ist und nicht per se alles abnickt, was der Präsident vorschlägt."

Die Freundschaft zu den USA werde weiterhin ein Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik sein.
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Drs. Pol. (NL) Monika Eskandani aus Essen-Süd | 09.11.2016 | 16:57  
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