Ein Herz für Timmy

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Es dauert lange, bis Timmy (im Bild mit Ingrid Potschka) Vertrauen zu Menschen fasst. Foto: privat

Timmy ist das Sorgenkind des Tierheims. Dort lebt der ca. sechsjährige Mischling seit über fünf Jahren. Seine Knochen machten ihm seit geraumer Zeit zu schaffen. Das rechte Hinterbein konnte er kaum noch belasten. Eine Operation wurde nötig. Möglich wurde sie dank vieler Spenden. Auf diese ist das Tierheim zwingend angewiesen.

"Die Tiere, die zu uns kommen, liegen uns am Herzen. Hinter ihnen steht keine schöne Geschichte. Im Tierheim sollen sie noch eine andere Form des Lebens kennen lernen und nach Möglichkeit in gute private Hände vermittelt werden. Dafür setzen wir alle zur Verfügung stehenden Mittel ein", sagt Johannes Beisenherz, Vorsitzender des Tierschutzvereins.

Unterstützung

Für Timmy gingen 1.750 Euro an Spenden ein. "Eine Spenderin möchte ihn sogar monatlich unterstützen. Dies alles hilft uns, seinen Gesundheitszustand zu verbessern und sein Leben im Tierheim etwas aufzuhellen", erklärt Kristina Rummeld (2. Vorsitzende). Timmys OP, bei der zudem krankhafte Veränderungen an der Wirbelsäule festgestellt wurden, und die Nachbehandlung kosteten etwa 1.000 Euro. Die übrige Summe werde man für die physiotherapeutische Nachbehandlung und Medikamente benötigen.

Timmy habe die OP grundsätzlich gut überstanden. Die Rekonvaleszenz gestalte sich jedoch schwierig, weil nur bestimmte Menschen Zugang zu ihm hätten. "Seine wichtigste Bezugsperson ist unsere Ehrenamtliche Ingrid Potschka", so Kristina Rummeld.

Der Mischling brauche sehr lange, bis er Vertrauen zu Menschen fasse und habe dementsprechend schlechte Vermittlungschancen. Höchstwahrscheinlich werde er sein Leben im Tierheim verbringen. Und dieses Leben wolle man ihm, genau wie den anderen Tieren, so angenehm wie möglich gestalten.

Derzeit leben 18 Hunde, 30 Katzen und 23 Kleintiere im Tierheim am Deininghauser Weg. Die medizinische Versorgung der Tiere kostet einen Batzen Geld. Für dieses Jahr seien hier 48.000 Euro veranschlagt worden, sagt Johannes Beisenherz.
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